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12.12.1980 - 

Hewlett-Packard: Mit Spitzenmodell 44 Leistung verdoppelt

Neuer HP3000-Mini für eigene Aufsteiger

BÖBLINGEN (rs) - Weiterer Konkurrent auf dem 4300- und /38-Markt ist jetzt auch Hewlett-Packard mit dem Modell 44 der HP 3000-Serie. Gleichzeitig stellte das Unternehmen einen Laserdrucker sowie ein neues Software-Paket für das Materialwesen vor.

Das Modell 44 der kommerziellen Computer-Familie HP 3000 bietet nach Angaben der Hewlett-Packard GmbH, Böblingen, bis zu 100 Prozent mehr Durchsatz als das bisherige Spitzenmodell III. Die Zentraleinheit sei um 60 Prozent schneller. Knapp 260 000 Mark koste der neue Rechner, eine vergleichbare Konfiguration der Serie III nur 10 000 Mark weniger. Mit der neuen Hardware, für die HP mittels Kundendienstvertrag eine Verfügbarkeit von 99 Prozent garantiert, kommt auch eine erweiterte Version des Betriebssystems MPE (Multi-Programming Executive) in den Handel. Die MPE IV genannte Software vermag vier Megabyte Hauptspeicher und 1,9 Gigabyte Plattenspeicher zu verwalten.

Auch bisherige HP 3000-Benutzer können die neue Software nutzen: MPE IV wird auch für ihre Systeme freigegeben. Ausgenommen davon blieben Anwender von Modellen der Serie I.

Zu den Standard-Software-Werkzeugen, die ohne Aufpreis mitgeliefert werden, gehören neben dem Betriebssystem beispielsweise das Datenbank-System Image/3000 sowie die Abfragesprache Query/3000.

Das vorgestellte Laser-Drucksystem HP 2680 wird rund 280 000 Mark kosten. Zur Steuerung benötigt es einen beliebigen Rechner der HP 3000-Familie. Nach Angaben des Herstellers wird das kleinste 3000-Modell von dem Drucker höchstens zu 20 Prozent belastet, so daß der Rest der Kapazität anderen Aufgaben zur Verfügung steht.

Das Drucksystem produziert auf der Grundlage eines elektrophotographischen Prozesses 45 Seiten pro Minute im Format DIN A4. Dabei können beispielsweise durch Reduzierung der Ausgabengröße vier Seiten einer üblichen Druckerausgabe auf einer A4-Seite untergebracht werden.

Die Fertigungssteuerungs-Software MM/3000, die Anwendern des MFG/ 3000-Paketes kostenfrei überlassen werden soll, zeichnet sich nach HP-Angaben dadurch aus, daß sie vom Benutzer selbst modifiziert werden könne. Die erste Kopie der neuen Software soll rund 6500 Mark kosten.