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18.07.1997 - 

Einigung auf Spezifikationen erzielt

Neuer MO-Standard soll der DVD-RAM Konkurrenz machen

Das neue Format trägt die Bezeichnung Avanced Storage Magneto Optical (ASMO) und beschreibt eine Platte mit zwölf Zentimetern Durchmesser und einer Speicherkapazität von 6 GB. Speichermedien, die den ASMO-Spezifikationen entsprechen, sollen rückwärtskompatibel zu aktuellen CD-ROMs und DVD-ROMs sein.

Der Vorteil gegenüber wiederbeschreibbaren DVDs (DVD-RAMs) liegt den Verfechtern des neuen Formats zufolge in einer längeren Haltbarkeit der Disks. DVD-RAMs arbeiten demnach bei der Aufzeichnung von Daten mit der sogenannten Phase-change Technology. Dabei wird die Oberfläche der Scheiben erhitzt und verändert sich vom kristallinen in einen amorphen Zustand. Die magneto-optische Aufzeichnungsmethode der ASMO-Datenträger repositioniert dagegen lediglich magnetische Substanzen auf den Disks, ohne deren Zustand zu verändern. Die Lebensdauer der Scheiben soll sich dadurch verlängern.

Zu den Befürwortern des neuen Formats gehören unter anderem Fujitsu, Hitachi und Sony. Daneben unterstützen etwa auch Matsushita, Philips, Sharp und LG Electronics die Richtlinien. Die endgültige Fassung der ASMO-Spezifikationen wollen die Hersteller im Laufe des Jahres der International Standards Organization (ISO) vorlegen. Erste Produkte sollen Anfang 1998 ausgeliefert werden.