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Mikroprozessoren intern:


25.05.1979 - 

Neuer Modul macht Zustandsanalysator vielseitig

FRANKFURT (pi) - Der neue Allzweck-"Personality"-Modul HP 10264A von Hewlett-Packard ist nach Herstellerangaben so flexibel, daß er die Überwachung des Betriebsablaufs sowohl älterer wie auch neuerer Mikroprozessoren ermöglicht. Das Modell 10264A verbindet den Logik-Zustandsanalysator HP 1611A mit dem jeweiligen Mikroprozessor und erlaubt dem Anwender die Echtzeitüberwachung der Arbeitsweise Systems.

Bei einer Darstellungs-Breite von 36 Bit kann der Benutzer gleichzeitig die Aktivität mehrerer Bus-Leitungen kontrollieren, und zwar sowohl bei acht Bitals auch bei 16 Bit-Mikroprozessoren. Für die Adressen sind 16 Bit reserviert, während das Datenfeld auf acht Bit beschränkt werden kann. Damit bleiben die Felder für acht externe Bit und vier Hilfsbit frei für andere Bus- oder Kontrolleitungen.

Zur Überwachung der Vorgänge in einem 16 Bit-Mikroprozessor kann das Feld für die acht externen Bit und das acht Bit-Datenfeld mit Hilfe der vorgesehenen Bedienungselemente zur Darstellung von 16 Bit-Variablen kombiniert werden. In diesem Fall stehen immer noch die vier Hilfsbit zur Überwachung der Kontrolleitung zur Verfügung. Getrennte Schalter ermöglichen die Verwendung der Hilfseingänge als Teil der Trigger-Spezifikationen, so daß sich ein 36 Bit breites Triggerwort kombinieren läßt.

Der Allzweck-Modul liefert eine Auflistung des ausgeführten absoluten Codes, abhängig von den vorgegebenen Trace-Parametern. Das Anzeigeformat für die Adreß- und Datenfelder ist wahlweise hexadezimal oder oktal. Da der mnemonische Code vom jeweiligen Mikroprozessor abhängt, ist bei Einsatz des Allzweck-Moduls der mnemonische Schlüssel des HP 1611A blockiert. HP 10264A kann zur Nachrüstung oder als Option 001 fertig installiert mit dem Logikanalysator Modell HP 1611A geliefert werden.

Informationen: Hewlett-Packard GmbH, Berner Straße 117, 6000 Frankfurt/Main 56, Telefon 06 11/5 00 41