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15.11.1991

Neuer Schlauch für alten Wein

Mehr das Drumherum als das Kernprodukt selbst scheint derzeit die Hardwarehersteller zu beschäftigen. Der Grund: Besonders bei Anbietern mit proprietären Systemen stellt sich nicht mehr der gewünschte Rechnerabsatz ein.

Die Anwender tendieren zu Unix-Umgebungen, wovon Neueinsteiger wie Sun profitieren. Nun bastelt man bei IBM, DEC und Co. an einer neuen Vermarktungsstrategie, um die Umsätze wieder anzukurbeln. Offener und damit verlockender soll die neue Hülle sein.

Big Blue stülpt jetzt zum Beispiel sein Open-Enterprise-Konzept über die Palette, DEC wickelt die proprietären Neuankündigungen in einen Open-Advantage-Gutschein ein. Wann dieser eingelöst werden kann, ist aber - ebenso wie bei den Armonkern - noch fraglich. Ein Hersteller von offenen Systemen zu sein, diesem Anspruch kann bisher keiner der auf geschlossene Umgebungen spezialisierten Anbieter gerecht werden.

Anderslautende Bekenntnisse - deren Veröffentlichung meist großartig inszeniert wird sind momentan nicht mehr als ein neuer Schlauch für den alten Wein.

Inwieweit der Inhalt hält, was die Open-Systems-Banderolen versprechen - dies herauszufinden bleibt letztendlich dem Anwender überlassen.