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13.12.1996 - 

Bessere Skalierbarkeit und mehr Komfort für Endanwender

Neues E-Mail-Protokoll zwingt Administratoren zu Vorarbeiten

Im Laufe des nächsten Jahres dürfte IMAP4 mit neuen Mail-Systemen als Nachfolger des "Post Office Protocol 3" (POP3) eine weite Verbreitung finden. So arbeiten bereits Microsoft und Lotus an Servern, die die neue Spezifikation unterstützen. Während sich die Funktionalität von POP3 im Prinzip auf den Transfer einer Mail vom Server zum Rechner des Anwenders beschränkte, bietet IMAP4 dem User mehr Möglichkeiten. So kann der Anwender Mails von verschiedenen Computern empfangen und auf den Client laden oder auch nur Teile einer elektronischen Nachricht entgegennehmen.

Der Komfort auf Anwenderseite wird allerdings mit einer Mehrarbeit für die Netzverwalter erkauft. "Das Protokoll ist nämlich komplexer und erfordert von den Administratoren mehr Vorleistungen," so Paul Hoffmann, CoChairman des Internet Mail Consortium. Gerüchte, wonach unter IMAP 4 auf den Servern mehr Plattenplatz benötigt werde, da der User nicht mehr automatisch jede Mail auf seinen Arbeitsplatzrechner laden muß, konnte das Gros der US-Anwender, die IMAP 4 bereits testen, nicht bestätigen. Ihnen fiel dagegen auf, daß die neuen Mail-Server besser skalierbar sind als ihre Vorgänger.