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12.12.1975 - 

Honeywell Bull kontert mit 6140 IBM System 32 und Nixdorf 8870

Neues HB-Einstiegsmodell mit Diskette

12.12.1975

PARIS - Für die Honeywell Bull Serie 60 wurde in Paris ein neues Einstiegsmodell B1/40 weltweit angekündigt, in dem erstmals bei HB die Diskette (Floppy Disk) verwendet wird (Abbildung). In unmißverständlicher "Kriegserklärung" gegen IBM sowie andere EDV-Hersteller, die sieh bevorzugt der Klein- und Mittelbetriebe annehmen, bezeichnet Honeywell Bull sein Baby als "wirtschaftliches, einfaches und kompaktes System, das ohne dramatische Eingriffe in den Geschäftsablauf eingeführt werden kann."

Gleichzeitig kündigte HB ein neues Datenerfassungssystem an: Das System KDS 7255 (Key-to-Diskette-System), das mit 8 K-Mikroprozessor, verschiebbarer Tastatur und ein oder zwei Disketten (243 000 Bytes) sowohl DE-Einzelplatz wie System-61-Peripheral sein kann.

Die 61/40 verfügt standardmäßig über 16 K Hauptspeicher, 12 K Festspeicher, 960-Zeichen-Bildschirm mit Tastatur, Diskette, Platten-Subsystem (4,6 MB bis 18,4 MB) sowie Matrix- oder Zeilendrucker und kostet in der Einstiegskonfiguration im Einjahresmietvertrag monatlich 2874 Mark. Kaufpreis: 110 468 Mark. Das Betriebssystem GCOS Level 61.4 steht ebenso zur Verfügung wie Compiler für Cobol, Basic und Fortran. de