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09.07.1976 - 

IBM macht auch unten dicht

Neues Modell 3/15 D. Neun neue Konfigurationen des Systems 32

STUTTGART - Den Forderungen speziell kleinere und mittlerer Unternehmen nach verbesserten Online-Verarbeitungsmöglichkeiten - sprich "Arbeitsplatz-orientierter Datenverarbeitung" - will IBM mit gleich neun abgemagerten Einstiegsmodelle des Systems 32, bei denen der Markführer erstmals die 2000-Mark-Mietpreisgrenze unterschreitet, sowie einem neuen Spitzenmodell 3/15 D des Systems 3/15 entgegenkommen.

Kennzeichnend für das D-Modell sind erstens die neue Mosfet-CPU mit Hauptspeicher-Ausbaustufen von 160 K, 192 K, 224 K, und 256 K Bytes, zweitens eine gegenüber den bisherigen Modelle A, B und C schnellere "Instruction Fetch Time" (Instruktionszeit) für "Nicht-I/O-Instruktionen" und drittens ein verbessertes Betriebssystem, das nunmehr drei statt zwei Partitions unterstützt, wobei von allen Partitions auf gemeinsame Dateien zugegriffen werden kann (File-Sharing). Ein weiterer Vorteil: In einer Programmebene können jetzt 192 (bisher 40) Dateien "aktiv" sein.

506 MB im Direktzugriff

Für mehr Effizienz sorgt auch ein zusätzliches Software-Feature: Konnten bisher Programme, die als Tasks unter dem Communikations Control Program (CCP) liefern, nur über die Systemkonsole oder von den Terminals aus gestartet werden so ist durch die neue Technik des "Task-Chaining" jetzt möglich Jobs ohne Bedienereingriff aufzurufen. Die neue Zentraleinheit der 3/15 D erlaubt den Anschluß von (...) zu vier 3344-Plattenstapeln (je 101,2 MB) zusammen mit einer 3340-A2-Wechselplatteneinheit. Damit steht dem Benutzer eine maximale Plattenkapazität von 506 MB zur Verfügung. Systemkonsole ist der 3277-Bildschirm mit 480 Zeichen. Die Systeme 3/15 A, B und C können im Feld hochgerüstet werden.

Günstigerer Preis

Mit den neun neuen "Sparversionen" des Systems 32, die alle einen 16-K-Hauptspeicher haben, bietet IBM nunmehr seinen "MDT-Schreck" einem verbreiterten Interessenten-Potential an; hat Firmen im Visier, die bisher Buchungsautomaten - bestenfalls Magnetkonten-Anlagen - einsetzten.

Das kleinste Modell AO1 verfügt über eine Plattenspeicher-Kapazität von 3,2 MB - bisher waren 5 MB die Mindestkapazität - und ist mit einem neuen Matrixdrucker ausgestattet, der nur vorwärts schreibt und dabei eine Geschwindigkeit von 40 Zeichen/Sek. erreicht. Die angekündigten Konfigurationen dar 32er-Reihe unterscheiden sich lediglich durch die Plattenkapazität (3,2 bis 13,7 MB) sowie die anschließbaren Drucker (40 oder 80 Zeichen/Sek.. 50, 100 oder 155 Zeilen/Min.)