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08.11.2002 - 

Microsoft forciert Wechsel auf Windows 2000 und XP

Neues Office verweigert sich altem Windows

REDMOND (CW) - Die kommende Version von Microsofts Bürosoftware "Office" wird nur noch mit den aktuellen Betriebssystem-Versionen Windows 2000 und Windows XP zusammenarbeiten.

Alte Betriebssysteme haben in Redmond ausgedient. Office 11, dessen Fertigstellung für Mitte 2003 erwartet wird, läuft nicht mehr unter den Windows-Versionen 95, 98, 98SE, ME und NT. Anwender, die das Update einsetzen möchten, müssen auf die aktuellen Versionen 2000 SP3 oder XP wechseln.

Der Hersteller führt Sicherheits- und Kompatibilitätsgründe für diese Entscheidung an. Windows 98 sei ein bisschen alt, schreibt das Unternehmen als Begründung an seine Betatester. Außerdem wolle Microsoft stark in Sicherheit investieren, und "Windows 98 ist von Natur aus unsicher".

Entwicklung wird billiger

Kosteneinsparungen vermutet dagegen Frank Gillett, Analyst bei dem Beratungsunternehmen Forrester Research, als Grund für Microsofts Beschluss. Die Einschränkung der Kompatibilität mit älteren Windows-Versionen erspart dem Hersteller die Portierung und das Testen. Außerdem erwartet Gillett, dass die meisten Unternehmen, wenn sie Office 11 einführen, auf die neueren Windows-Versionen gewechselt sein werden. Nicht zuletzt würden die neuen Funktionen von einem PC mehr Speicher und schnellere Prozessoren erfordern, was den Wechsel auf neue PCs beschleunigen werde.

Trotzdem vermutet Paul De Groot, Analyst bei dem Beratungsunternehmen Directions on Microsoft, dass Microsoft die Kunden durch seine Entscheidung auf die neuen Windows-Versionen zwingen möchte: "Sie wollen, dass die Kunden upgraden." Das sei auch schon früher so gewesen. So sei die aktuelle Version Office XP nicht mehr auf allen Windows-95-PCs lauffähig. "Es gibt nicht viele Anreize für Microsoft, Rückwärtskompatibilität herzustellen", resümiert De Groot. (mo)