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25.03.1988

Neues Siemens-Profil

Die Siemensianer haben sich wieder einmal - mit Erfolg - alle Mühe gegeben, ihrem Ruf als "behäbiger Koloß" gerecht zu werden: Nach der Zusammenlegung der beiden Unternehmensbereiche K und D im Jahr 1984 erfolgt vier Jahre später nun das "Streamlining" auf Geschäftsbereich-Ebene nach dem Motto "Aus vier mach zwei" und mit dem Etikett "Mehr Integration, dadurch mehr Kundennähe" versehen.

Die neue Zweiteilung - hier der Bereich "Systeme", dort der Bereich "Geräte" - , verbunden mit der frühzeitigen Einbeziehung des Vertriebs in die Produktentwicklung sowie einer branchenorientierten Absatzstrategie, ist als Konzept nicht gerade eine Novität. Die Konkurrenz praktiziert das schließlich bereits seit längerem mit Erfolg.

Der späte Aufbruch zu neuen Ufern dokumentiert aber auch, daß die Münchener sich ein anderes Profil geben wollen. Statt sich im DV-Sektor immer wieder als ewige Nummer zwei am Marktführer messen zu müssen, sucht man sich als Lieferant von Integrationslösungen in der Öffentlichkeit zu positionieren und ins rechte Licht zu rücken. Da ist es aus Siemens-Sicht dann auch zweitrangig, daß zu den selbstverständlichen Zutaten des System-Cocktails außer Hicom und Sinix auch die ganze IBM-Welt gehört.