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16.09.1994

Neueste Unix-Generation Betrifft CW Nr. 33 vom 19. August 1994, Seite 12: "SNIs Schaukelpolitik treibt WINI in die Arme von HP"

Das Haus WINI verwahrt sich mit aller Schaerfe gegen die Darstellung in diesem Artikel. Insbesondere die Negativdarstellung des Hauses SNI und seiner Politik entspricht nicht unserer Meinung und konnte demzufolge auch keinen Einfluss auf unsere Hardware- Entscheidung haben.

Richtig ist, dass das Haus WINI sich nach mehrmonatigem Auswahlprozess fuer eine HP-Anlage und gegen die sich ebenfalls in der Endauswahl befindlichen SNI-Alternative entschieden hat.

Bestimmend fuer diese Entscheidung war das Gesamtspektrum der fuer WINI massgeblichen Faktoren. Diese bestanden im wesentlichen aus Leistungsbeurteilungen, wirtschaftlichen Komponenten, Zukunftspotentialen und innerbetrieblichen Einflussgroessen, die in Einklang gebracht wurden mit dem inividuellen Anforderungsprofil des Hauses WINI. Die Loesung ist WINI-spezifisch und kann keinesfalls auf andere Entscheidungsfaelle uebertragen werden.

Insbesondere hat es keine Rolle gespielt, dass SNI sich sowohl im Hardware- als auch im Softwaregeschaeft betaetigt. Von einer "Schaukelpolitik" des Hauses SNI kann weder im Verhalten gegenueber WINI noch nach unserer Einschaetzung im Verhalten gegenueber dem Markt die Rede sein. Es gibt viele Unternehmen, die mehrere Produkte vertreiben. Das von WINI eingesetzte Softwarepaket "Triton" ist auf allen Unix-Anlagen lauffaehig. Der Artikel verschweigt, dass Systempartner der Space Info System GmbH nicht nur SNI ist, sondern auch HP. Aus diesem Grund ergab sich aus diesem Sachverhalt fuer beide Wettbewerber kein Vorteil.

Dass SNI "ueberhaupt nicht bezahlbar" war, wie die Zwischenueberschrift des Artikels verkuendet, ist schlichtweg falsch. Richtig ist, dass der FDDI-Controller bei SNI teurer angeboten wurde als von HP. Es handelt sich hierbei jedoch im Gesamtangebot um ein unwesentliches Detail ohne Auswirkung auf das Gesamtangebot.

Falsch ist die Darstellung, dass fuer unsere RM 600-Maschine keine Neuteile mehr zu bekommen seien. Richtig ist vielmehr, dass diese Maschine inzwischen vom Entwicklungszyklus der Unix-Maschine ueberholt ist und ab Ende 1994 aus Lagerbestaenden gewartet wird. Diese sind aber sehr wohl Neuteile. Richtig ist, dass die Aufruestung unserer alten RM 600 sehr teuer geworden waere und Groessenordnungen erreicht haette, fuer die wir in die Welt der neuesten Unix-Generation einsteigen konnten. Das trifft jedoch sowohl fuer SNI- als auch fuer HP-Maschinen der betreffenden Leistungsklasse zu.

Dieter Schmadel,

kaufmaennischer Leiter der WINI Bueromoebel

Georg Schmidt GmbH & Co. KG,

31863 Coppenbruegge