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13.04.1990 - 

Insider rechnen mit ausländischer Aktienmehrheit

Neuseeland: Privatisierung der Telecom verzögert sich

WELLINGTON (vwd) - Die neuseeländische Regierung hat noch nicht entschieden, ob die staatliche Telefongesellschaft Telecom Corp. ganz oder nur teilweise privatisiert wird. Wie Premierminister Geoffrey Palmer mitteilte, solle erst das Interesse der Bewerber sondiert werden.

Aus regierungsnahen Kreisen war zudem zu erfahren, daß eine Entscheidung über den Verkauf der Telecom frühestens Ende März fallen werde. Gleichzeitig gibt es Spekulationen, der Zuschlag für den Erwerb der Anteilsmehrheit der Telecom Corp. könne an eine ausländische Gesellschaft gehen, während ein neuseeländisches Unternehmen eine Beteiligung von 25 bis 49 Prozent des Aktienpakets erhalten werde.

Unterdessen meldete Paul Collins, Chief Executive der Brierley Investments Ltd. das Interesse seiner Gesellschaft an einer Minderheitsbeteiligung an. Kein neuseeländisches Unternehmen, so Collins, sei groß genug, um die Telecom insgesamt zu erwerben. Analysten schätzen, daß der Staat beim Verkauf mit Einahmen von 2,3 bis 4,6 Milliarden Mark rechnen kann.

Am 30. September 1989 verfügte die Telecom über ein Eigenkapital von umgerechnet rund 2,3 Milliarden Mark, das Betriebsvermögen lag bei knapp 3,9 Milliarden Mark. Im vergangenen Jahr erzielte die PTT einen Gewinn von 270 Millionen Mark.