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06.08.1993

Nice soll die Migration von geschlossenen zu offenen Welten gewaehrleisten ICL praesentiert ein Konzept zur Vernetzung proprietaerer Inseln

MUENCHEN (hi) - Unter den Sammelbegriff "Network Infrastructure for Corporate Environments" (Nice) hat die ICL Technology GmbH, Duesseldorf, ihr Angebot an Netzloesungen gestellt. Mit diesem Konzept will ICL kuenftig auf den Ebenen Uebertragung, Netzwerk und Applikationen Corporate Networks realisieren, die offen sind und Industriestandards verwenden.

Grundlage des Nice-Konzepts ist die Verknuepfung mit Hilfe der Verkabelungsintegratoren "ZAT 1600" und "ZAT 2000", die den Einsatz unterschiedlicher Protokolle und Kabelmedien wie UTP, Koax und STP zusammen mit einem Glasfaser-Backbone erlauben. Peter Bornemann, Leiter Terminal Marketing bei ICL, der davon ausgeht, dass die Netzverkabelung eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren hat, rechnet in naechster Zeit auf diesem Gebiet nicht mit entscheidenden technologischen Veraenderungen. Am ehesten sieht er noch ein Wechsel bei der vertikalen Verkabelung kommen, da die Kabelschaechte oft so vollgestopft seien, dass eine Wechsel zur Glasfaser unabdingbar werde.

Von der Verkabelungsebene ausgehend, bietet das Nice-Konzept, so der ICL-Vertreter, auf der Netzwerkebene eine ganze Reihe von Komponenten, mit denen sich heterogene Vernetzungen von Host-, PC- LAN- und Unix-Netzen realisieren lassen. Vor der Verwirklichung der heterogenen Vernetzung raet Bornemann den Netzadministratoren, genau zu pruefen, ob Anwendungen immer noch auf einem "teuren IBM- Host laufen muessen, wenn es gleich um die Ecke eine guenstigere Unix-Loesung gibt".

Allerdings warnt der Marketing-Leiter vor einer zu grossen Downsizing-Euphorie und empfiehlt statt dessen ein massvolles Rightsizing, da seiner Erfahrung nach grosse Datenbanken nach wie vor zentrale grosse Hosts erfordern. Ebenso verhaelt es sich laut Bornemann beim Management grosser Corporate Networks: So ist beispielsweise beim Oelmulti Exxon, der global rund 40 Hosts im Einsatz hat, ein Grossrechner allein nur fuer Management-Aufgaben zustaendig.

Zur Kommunikation innerhalb des Rechnerverbundes setzt Nice neben zahlreichen Standardloesungen und branchenspezifischen Applikationen vor allem auf hauseigene Anwendungen wie "Teamware" mit "Teamoffice" oder "Officepower". Damit ist, so die Ueberzeugung bei ICL, die schrittweise Migration von den proprietaeren zu den integrierten Welten gewaehrleistet.