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Mitarbeiterfehler verursachen die höchsten Kosten


18.10.1996 - 

Nicht die Software richtet den größten Schaden an

Eine Umfrage bei rund 200 DV-Verantwortlichen größerer deutscher und schweizerischer Unternehmen hat ergeben: 62 Prozent der Auskunftgeber nannten ungewollte Fehler ihrer Mitarbeiter als schwerwiegendstes Problem für die Datenverarbeitung. An zweiter Stelle folgten Viren und Softwarefehler mit jeweils zehn Prozent. Weit abgeschlagen mit Werten zwischen zwei und sieben Prozent rangierten Hardwaredefekte, Brände, Wasserschäden, Spionage, Sabotage oder Manipulationen.

Fast immer, wenn es zu Pannen kam, standen die Rechner gleich mehrere Tage still. Im Schnitt betrug die Ausfallzeit ein bis zwei Tage. Die Wiederherstellungskosten erreichten oft sechsstellige Beträge. Hauptgrund der brisanten Situa-tion ist nach Meinung der DV-Leiter das mangelhafte Sicherheitsbewußtsein - sowohl unter Mitarbeitern (52 Prozent) als auch beim Topmanagement (45 Prozent).

Auch die Zukunft scheint keine Besserung zu bringen: 41 Prozent der Befragten glauben, daß vor allem die Gefahr durch Viren zunehmen wird. Als wachsende Risiken werden auch Irrtümer und Nachlässigkeiten (34 Prozent), Softwarefehler (28 Prozent) und Spionage (19 Prozent) gesehen. Abnehmen werden nach Einschätzung der Teilnehmer die Probleme mit Hardwaredefekten (24 Prozent).

Ganz oben unter den guten Vorsätzen für die Sicherung der PCs rangieren unterbrechungsfreie Stromversorgungen (16 Prozent). 11,5 Prozent wollen für alle oder einige ihrer dezentralen Systeme zusätzliche Sicherheitssoftware anschaffen. Zehn Prozent beabsichtigen Überspannungsschutzmaßnahmen. Ebenfalls rund zehn Prozent planen den Ersatz aller oder einiger PCs durch Geräte ohne Diskettenlaufwerk.

Als besonders problematisch wird künftig die Telekommunikation angesehen. Hier ist denn auch der Nachholbedarf besonders groß. So verfügen zwar 60 Prozent der teilnehmenden Firmen über einen Internet-Anschluß oder schicken Daten über andere offene Netze. Lediglich 31 Prozent haben eine Barriere gegen unliebsame Besucher von außerhalb, sogenannte Firewalls, installiert. Ganze 19 Prozent verfügen über eine Möglichkeit, ihre Daten zu verschlüsseln, bevor sie sie dem Netz anvertrauen.