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11.06.1993 - 

SATIRE

Nichtereignisse im leeren Raum

Gackgackgack ... ein SAP-Partner - in diesem

Fall das traditionsreiche Softwarehaus Ploenzke

- hat ein R/3-Paket an einen Kunden ausgeliefert: Wenn das keine Nachricht ist. Doch Spass beiseite: Wie verzagt doch unsere einst so selbstherrliche Branche geworden ist, dass sie sich an solchen Nicht-Ereignissen hochziehen muss. Wie sehr sich die DV-Welt veraendert hat. Das ist die Zeit, in der sich ein IBM-Topmanager wie Jim Cannavino auf der Comdex in Atlanta in ein rotes T-Shirt zwaengt, um blaue Arroganz vergessen zu machen. Der rote Jim fand hinterhaeltige Zustimmung bei Microsoftie Bill Gates, der sich artig fuer die gelungene Windows-NT-Reklame

bedankte. Die IBM hatte NT in ihrer AntiMicrosoft-Werbung mit "Nice Try" uebersetzt. Schon ein Schelm, unser MS-Milliardaer. Will das neue Server-Betriebssystem auch an grosse Mainframe-Anwender verkaufen, gewissermassen als MVS-Ersatz. Und unsereiner darf dann die Beta-Bugs herausholen und Wiederanlauf-Routinen stricken. Ohne Trauerwein, der wartet lieber auf Open Edition MVS, um ueber die Posix-Schnittstelle Unix-, VMS- und BS2000-Anwendungen in die /370-Welt einzubinden. Was aus SAA wird? Nun, Trauerwein zerbricht sich nicht den Kopf der IBM. Aber man koennte doch den ausrangierten Masterplan dem AS/400-Verein uebereignen - Interoperabilitaetsprobleme hat der wahrlich genug.