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15.05.1998 - 

Standardsoftware für das Finanzwesen

Nichts wie weg von der Insel

Controlling findet statt. "Selbstverständlich", erklärt der Leser dieses Schwerpunkts, in dem viel von der wachsenden Bedeutung dieser Disziplin für die Qualität von Management-Entscheidungen die Rede ist. Die Notwendigkeit von Controlling ist nicht zu diskutieren, vielmehr geht es um Methoden und Verfahren, also beispielsweise darum, inwieweit klassische Finanzsoftware dessen Funktionen unterstützen kann. Die Auswahl erprobter Programme ist groß; Hilfestellung bei der Evaluation leisten erfahrene Kollegen oder der Controller-Verein.

"Selbstverständlich" ist auch, daß meist standardisierte Hard- und Softwarekomponenten die Basis heutigen Controllings sind. Doch wer befindet über das Controlling der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) im Unternehmen?

An dieser Stelle hakt es: Berater beklagen "mangelndes Problembewußtsein" und "Halbwissen" der Entscheider im Topmanagement sowie (vorgetäuschte?) "Kurzsichtigkeit" der Entscheider im IuK-Management. Vorbildlich - wie immer - seien die englischsprachigen Länder. Plattformübergreifende Controlling-Softwarelösungen fungierten dort als "Frühwarnsysteme", und zwar für beide, Top- und IuK-Management. Für die IuK-Verantwortlichen kann es dabei durchaus ums Überleben gehen. Schließlich ist "Outsourcing", worauf der Terminus an sich ja schon hindeutet, eine angloamerikanische Erfindung. Erfassungs-, Archivierungs- und Budget-Auswertungsprogramme, als Insellösungen hierzulande immer noch verbreitet, können nur noch als museale "strategische Tools" einer selbstgefährdenden Vogel-Strauß-Politik gelten. Asset- und Knowledge-Management-Lösungen, integriert mit Finanzsoftware, schließen die IuK-Controlling-Lücke zuverlässig. Außerdem könnten sie dem Topmanagement eine wasserdichte Argumentation gegen Outsourcing liefern.