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01.06.2007

Niederländischer Verlag wird ProSiebenSat.1-Großaktionär - FTD

HAMBURG (Dow Jones)--Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 bekommt einem Zeitungsbericht zufolge einen Großaktionär aus den Niederlanden. Die Käufer von ProSiebenSat.1, die Finanzinvestoren KKR und Permira, haben der Amsterdamer Telegraaf Media Groep (TMG) einen signifikanten Anteil an der neu strukturierten Gruppe zugesagt, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf Eignerkreise.

HAMBURG (Dow Jones)--Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 bekommt einem Zeitungsbericht zufolge einen Großaktionär aus den Niederlanden. Die Käufer von ProSiebenSat.1, die Finanzinvestoren KKR und Permira, haben der Amsterdamer Telegraaf Media Groep (TMG) einen signifikanten Anteil an der neu strukturierten Gruppe zugesagt, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf Eignerkreise.

Eine entsprechende Einigung sei vergangene Woche zustande gekommen, wurde der Zeitung im Umfeld mehrerer Beteiligter bestätigt. Im Gegenzug verzichte TMG auf ein Vorkaufsrecht, mit dem sie die Pläne von KKR und Permira zur Neuformierung des deutschen Konzerns hätte blockieren können.

Die Investoren wollen ProSiebenSat.1 mit der TV-Kette SBS verbinden, bei der sie bereits Haupteigner sind. So soll ein europaweit agierender neuer TV-Konzern entstehen. TMG, einer der größten Verlage der Niederlande, besitzt bislang 20% bei SBS. Gleichzeitig hatte er ein weitgehendes Vorkaufsrecht im Falle eines Verkaufs, wie Unternehmenskreise in Amsterdam der "FTD" bestätigen.

Es handelt sich laut Bericht um ein so genanntes Right of last Refusal. Falls KKR und Permira als Haupteigner SBS verkaufen wollten, hätten die Holländer demnach das Recht, zu den gleichen Konditionen das Unternehmen selbst zu übernehmen - auch mit Partnern. In den vergangenen Wochen habe TMG offenbar intern wiederholt gedroht, das Recht zu nutzen.

Damit wären die Fusionspläne über Monate blockiert gewesen. Wie hoch der Anteil ist, den TMG an der neu formierten ProSiebenSat.1 halten wird, stehe noch nicht ganz fest. Schätzungen zufolge könnten es an die 10% sein.

Ein TMG-Sprecher wollte sich zu konkreten Plänen in Deutschland nicht äußern. "Wir können in den Niederlanden nicht mehr wachsen, da ist es nur natürlich, sich an Wachstumsmärkten im Ausland zu beteiligten", sagte er generell. Das TV-Geschäft gehöre zu diesen Märkten.

Webseite: http://www.ftd.de

DJG/brb/jhe

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