Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

03.12.1982 - 

Mehr als 70 Millionen Mark sollen in München investiert werden:

Nixdorf läßt sich CIS einiges kosten

MÜNCHEN (nw) - Vom Geschäft mit kompatiblen informationssystemen (CIS) scheint sich die Nixdorf Computer AG, Paderborn, künftig einiges zu versprechen. Immerhin wollen die Paderborner ihre Münchner Filiale zum zweitwichtigsten Standort ausbauen und haben dafür 70 Millionen Mark veranschlagt. Sie soll dann weltweit für den Absatz und die Entwicklung der 8890 verantwortlich zeichnen.

In dieser Investitionssumme ist der Preis des Grundstücks auf dem das Computerhaus errichtet werden soll noch nicht enthalten. Über ihn wurde mit der Stadt München, die der Verkäufer ist, Stillschweigen vereinbart, Der Bau soll im Frühjahr 1983 beginnen und Ende 1984 abgeschlossen sein.

Aber auch an Manpower will man in München zulegen: Insgesamt, so ist geplant, werden dann 600 Mitarbeiter für die 8890 tätig sein, 140 mehr als bislang.

1981 machte die Münchner Geschäftsstelle einen Umsatz von rund 120 Millionen Mark. Im Bereich kompatible Informationssysteme erzielte der Computerhersteller zur Zeit weltweit Einnahmen in Höhe von etwa 100 Millionen Mark.

Wie aus Nixdorfkreisen weiter zu hören ist, habe man auch weiterhin keinen Grund zur Klage: So rechnet das Management mit zweistelligen Zuwachsraten und einem Umsatz von deutlich mehr als zwei Milliarden Mark im Jahr 1982 (Vorjahr: 1,93 Milliarden). Die Investitionen von rund 260 Millionen Mark würden durch das laufende Geschäft finanziert werden. Die Mittel fließen nach Angaben aus Paderborn vorwiegend in die Fertigung und in ein neues Werk in Berlin.