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18.11.1977 - 

Lizenzgeschäft mit Brasilien angebahnt:

Nixdorf wächst gut mit dem Branchentrend

PADERBORN/LONDON (ee) - Mit einem Auftragsbestand von rund 600 Millionen Mark hat die Nixdorf Computer AG in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 1977 bereits gut 87 Prozent des Vorjahres-Gesamtumsatzes von 8 Millionen Mark gesichert. Damit liegt das Unternehmen sicher innerhalb des von Nixdorf-Manager Helmut Rausch während der Systems prognostizierten Branchen-Wachstums von 15 bis 20 Prozent. Insgesamt notiert der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr mit einem Plus von 18,2 Prozent, wobei aus dem Inland 22,4 Prozent Zuwachs stammen.

Ein Drittel des Geschäfts rekrutiert sich aus Bankaufträgen, doch haben von den Produkten neben dem Bankenterminal 8864 das Datensammelsystem 620 und die Magnetplatten 8870 den besten Auftragseingang zu verzeichnen. Von den 8615 Mitarbeitern (inklusive Entrex-Mannschaft) arbeiten 1700 in der reinen Produktion.

Keinen Kommentar gibt's von den Paderbornern zu den Lizenzverhandlungen mit brasilianischen Industrien. Offensichtlich ist Nixdorf mit dem Mischkonzern Forsa (Stahl und Elektronik) und der privaten Brasilinvest über den Umfang des Lizenzvertrags noch nicht handelseinig geworden. Der brasilianische Staat fördert gegenwärtig den Aufbau einer nationalen Computerindustrie (CW 37 vom 9. September 1977). Der prosperierende Markt hat auch IBM auf den Plan gelockt, in Brasilien Produkte fertigen zu lassen. Bei dem Nixdorf-Engagement dürfte es, so wird kolportiert, um ein Investitionsvolumen von 50 Millionen Dollar.