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10.04.1981 - 

Börseneinführung innerhalb der nächsten drei Jahre sicher:

Nixdorf zieht Mietgeschäft den Steuern vor

HANNOVER (gr) - Statt "noch mehr Steuern an den Staat zu zahlen", zieht die Nixdorf Computer AG, Paderborn, Investitionen in das Mietgeschäft und Arbeitsplätze vor. Obwohl der Umsatz, wie Heinz Nixdorf als Vorstandsvorsitzender in Hannover erklärte, um ein Viertel gestiegen war, halbierte sich durch diese Maßnahmen nahezu der Jahresüberschuß des Konzerns für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Die Nixdorf Computer AG ist fest entschlossen, innerhalb der kommenden drei Jahre an die Börse zu gehen. Voraussetzung dazu sei, daß die Bilanz so gut aussieht, wie die von jedem Amerikaner, erläuterte Nixdorf die für 1980 vorgelegte Bilanz, bei der er auf Investitionen in die Bilanzqualität, wie er es nennt, hinweist.

Die Nixdorf Computer AG setzte 1980 rund 1,14 (1979: 0,92) Milliarden Mark um. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Jahresüberschuß von 26 (21) Millionen Mark aus. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf 22 (21,9) Millionen. Der Konzern steigerte seine Außenumsätze auf rund 1,5 (1,2) Milliarden Mark. Der Jahresüberschuß allerdings ging auf 42 (85) Millionen Mark zurück. Der Vorstand erklärt diesen Rückgang durch die Investitionen, die das Unternehmen für die Zukunft tätigt. Investiert wurde in Mietmaschinen, die eigene Fertigung von Magnetplattenlaufwerken. die Automation der bestehenden Fertigungsverfahren .

Für 1981, so das Unternehmen, sei die Neueinstellung von weiteren 800 bis 1000 Mitarbeitern geplant. Das gesamte Jahr wird nach Angaben Nixdorfs hauptsächlich dazu dienen, die Investitionen des Jahres 1980 zum Leben zu bringen. Im Vordergrund der Überlegungen steht nach Angaben von Klaus Luft, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichts-Vorstandes, den Endbenutzer in der Hand zu behalten.