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26.03.1993 - 

Nach dem Rueckzug aus dem Tarifvertrag

Noch diskutiert die IBM ueber die neuen Arbeitsregelungen

Jetzt verhandeln Arbeitgeber mit den Gewerkschaften und Betriebsraeten ueber neue Arbeitsregelungen. Der deutsche IBM-Chef Hans-Olaf Henkel setzt sich dabei fuer laengere Arbeitszeit und flexiblere Gehaelter ein.

Die neugegruendeten Big-Blue-Toechter sind dem Arbeitgeberverband nicht beigetreten und deshalb nach Ablauf der Uebergangszeit Ende 1993 nicht mehr an die Tarifvertraege gebunden. Von diesem Austritt betroffen sind die insgesamt rund 17 700 Mitarbeiter der IBM Deutschland GmbH, der Bildungsgesellschaft mbH, der Entwicklung GmbH, der Systeme und Netze GmbH und der Unternehmensberatung mbH. Nur die Produktions GmbH mit rund 7500 Angestellten hat sich dem Arbeitgeberverband angeschlossen.

Wegen der Uebergangsfrist muss die IBM mit allen Tochtergesellschaften im April 1993 die Reduzierung auf die 36- Stunden-Woche mitmachen. Danach sollen neue Regelungen gelten. In Diskussion ist eine Betriebsvereinbarung oder ein Haustarif mit der Gewerkschaft. Welche Arbeitnehmerorganisation hier das Rennen machen wird, ist allerdings fraglich. Bisher konnten sich naemlich IG Metall, die bisher fuer IBM-Mitarbeiter vertrat, und die Deutsche Angestelltengewerkschaft nicht einigen, wer fuer den DV- Hersteller zustaendig ist.

Fuer den deutschen IBM-Chef Henkel ist klar, dass nach Ablauf der tarifgebundenen Frist die Arbeitszeiten verlaengert werden. Zudem erhofft er sich dadurch eine flexiblere Gehaltsstruktur.