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30.01.1976

Noch ein Selbständiger: Gunter Haselbacht schied bei PSI Gesellschaft für Prozeßsteuerungs- und Informationssysteme mbH in Berlin zu Jahresbeginn aus und will künftig mit Marketing- und PR-Beratung sein Geld verdienen. -py Noch ein Orden: Gerd E. Weers,

Noch ein Selbständiger: Gunter Haselbacht schied bei PSI Gesellschaft für Prozeßsteuerungs- und Informationssysteme mbH in Berlin zu Jahresbeginn aus und will künftig mit Marketing- und PR-Beratung sein Geld verdienen. -py

Noch ein Orden: Gerd E. Weers, Generaldirektor der Triumph-Adler-Gruppe, erhielt die "Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft". Der gebürtige Ostfriese, an dem alle Friesenwitze spurlos vorübergingen, ist seit 1955 im Büromaschinengeschäft - und kam 1962 zu Triumph-Adler. Seitdem er 1969 Vorstandsvorsitzender wurde, verdreifachte sich der Umsatz der Firmengruppe auf jetzt 600 Millionen Mark. So viel Münzen sind schon eine Medaille wert.

Zu neuen Ehren kam Jacques Maisonrouge, Chef der IBM World Trade Europe, die, in Paris ansässig, für Europa, Mittelost und Afrika zuständig ist: Der oberste europäische IBMer wurde Offizier des nationalen französischen Verdienstordens. -py

Dr. Rolf Vieweg und Dipl. Kfm. Peter Saß sind zusammen mit der Baseler Privatbank Sarasin & Cie jetzt alleinige Gesellschafter des Institutes für Unternehmensberatung GmbH & Co (IFU-Rechenzentrum) in Hamburg. Die Firmengründerin Hamburger Steuerberatungsgesellschaft mbH hat ihre Anteile an die Mitgesellschafter verkauft. (pi)

Benno M. Krüger scheidet zum 31. März als Geschäftsführer bei der Pohlschröder & Co. KG in Dortmund aus. Er wird bis dahin noch "beratend zur Verfügung stehen". Inhaber Ulrich Harms reorganisiert nun das Management: Vertrieb und Marketing wurden unter Leitung von Manfred T. Fischer zusammengefaßt - Chef des Geschäftsbereiches Büroeinrichtungen wurde Dr. Gerhard Nebe. (pi)

Seit dem 1. Januar 1976 ist Horst Enzelmüller (33) Geschäftsführer der neugegründeten Tandem Computers GmbH, Frankfurt, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Tandem Computers Inc. mit Sitz in Cupertino (Kalifornien). Die erst seit 1974 bestehende Firma produziert und vertreibt "Nonstop-Computer", redundante Systeme, die "Fail-safe-Betrieb" ermöglichen. Auch Riesen haben klein angefangen: Die, "Tandem-Mannschaft der ersten Stunde" - außer Enzelmüller sind das vier Leute - hat sich viel vorgenommen. Der Ingenieur der Nachrichtentechnik ist seit 13 Jahren in der EDV tätig und hat - wie er sagt - "alle Höhen und Tiefen erlebt". Das sind seine Stationen: Zuse KG (8 Jahre), Siemens (nur ganz kurz: "Das lag an meinem Temperament") und zuletzt Hewlett Packard (5 Jahre).

In der HP-Zentrale in Frankfurt war er innerhalb der Data Systems Division für das OEM-Geschäft zuständig.

Die Marktchancen für Nonstop-Systeme schätzt Enzelmüller, der selbst fast nonstop im Einsatz ist ("Das ist notwendig, um ein Geschäft wie Tandem aufzubauen" ) durchaus realistisch ein: "Newcomer tun sich immer schwer. Wir haben jedoch auf dem Sektor, auf dem wir uns bewegen, eigentlich keine nennenswerte Konkurrenz." de

Diplom-Kaufmann Wilfried Köhler-Frost, Vorsitzender des Austrian Guide und bisher zusammen mit Otto G. Zich Leiter des Bereiches ADV bei Voest Alpine in Linz, ist jetzt. DV-Direktor: Er leitet seit Jahresbeginn den Direktionsbereich Informatik und Organisation der Vereinigten Edelstahlwerke AG in Wien, wo ihm von vornherein auch Prokura erteilt wurde. Die Vereinigten Edelstahlwerke sind eine Voest-Tochter und entstanden aus dem Zusammenschluß dreier bisher selbständiger österreichischer Edelstahlhersteller. Köhler-Frost hat jetzt drei IBM 370/135, zwei Burroughs-Systeme 3700 und ein DEC-System unter sich. -py

Fiktive Libellen schwirren gelegentlich im Kölner Universitätsrechenzentrum: Der Assistent am Zoologischen Institut, Dr. Heinrich Kaiser(34), habilitierte sich zum Privatdozenten mit der Erforschung der "Aeschna cyanea", volkstümlich "blau-grüne Mosaikjungfer" genannt. Er hat dazu die Flugbahnen der Libellen, ihr Verhalten am "Heiratsmarkt" und ihre Kämpfe auf dem Uni-Rechner simuliert. Vorher hatte Kaiser vier

Sommer lang an einem Teich im Schwarzwald die etwa acht Zentimeter langen Insekten beobachtet. Er hofft, daß seine Grundlagenforschungen eines Tages für die biologische Schädlingsbekämpfung von Nutzen sein können. -py

Als Besitzer von Diebesgut präsentierte sich der Stellvertreter des "Dallas County Sheriff" - bei uns dem Leiter einer Polizeidirektion vergleichbar -, als er in Garland (Texas) die Vorteile des "National Crime Information Center" der Öffentlichkeit vorführen wollte: Larry Guinn setzte sich ans polizeieigene Terminal und gab zur Demonstration die Nummer seiner Smith & Wesson ein. Der "Schuß" mit dem 38-Kaliber-Revolver ging nach hinten: Auf dem Bildschirm war zu lesen, daß diese Waffe im Juli 1972 einem Mann aus

Dallas entwendet worden und seitdem als gestohlen gemeldet war. Guinns Kommentar: "Da sehen Sie wenigstens, wie ein richtiger Hit aussieht." Mit Hit bezeichnen US-Polizisten eine besonders interessante und elfolgversprechende Information. Der Beamte Guinn war nicht nur blamiert, sondern auch noch 92,50 Dollar los: Die Polizei gab nämlich den Revolver an den Eigentümer zurück, der inzwischen nach Houston umgezogen war - der Händler, von dem Guinn die Waffe gekauft hatte, rückte aber das Geld nicht wieder heraus. Er konnte sich darauf berufen, daß er die Smith & Wesson gutgläubig erworben hatte. Guinn schwor, nie wieder einen Revolver zu kaufen, ohne vorher den Polizei-Computer befragt zu haben. (cw)