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16.02.1979 - 

96 "lnstallation Productivity Options" für die Rechner 4331 und 4341:

Noch geheim: Die IBM-IPO-Liste

MÜNCHEN - Die Hardware der IBM-Rechner 4331 und 4341, Nachfolger der 370-Modelle 115 bis 148, wird durch eine neue Generation von Installation Productivity Options" (IP0s) ergänzt: Vorgenerierte und vorgetestete Softwareprodukte, die - auf eine vorgegebene Kunden-Konfiguration abgestimmt - zu Programmpaketen zusammengeschnürt werden (CW berichtete). Den IPO- "Paketdienst" hatte IBM bei Ankündigung der 370-Modelle 138 und 148 im Sommer 1976 eingeführt.

Das nunmehr erweiterte IPO/E-Angebot für die 4300 (E steht für Extended) umfaßt "abgrenzbare Bestandteile" der Basis-Software, die laut IBM "nahezu ausschließlich" berechnet werden.

Die Wartung und Pflege der IPOs erfolgen in einem zentral gelenkten neuen Software-Service - gleichfalls gegen Berechnung. Kein Wunder, daß die IBM-Werbung mit Informationen zur 4300-Software zurückhält: "Die neuen Rechner gibt es mit maßgeschneiderten Softwarepaketen, damit Sie Ihre Programme schnell und einfach installieren können", so die dürftige Aussage.

In der IBM-internen Argumentation findet sich die detaillierte Auflistung sämtlicher IP0s, die unter den Betriebsarten DOS/VSE, VM/370 und VM/DOS/VSE benutzt werden können. IBM unterscheidet dabei "Basis 1-Programme" (DB/DC Interaktiv), "Basis 2P

Programme" (DC) und "Basis 3-Programme" (Batch Interaktiv). Unter der jeweiligen IPO/E-Basis werden die einzelnen Betriebssystem-Features (vorkonfiguriert für die verfügbaren Hauptspeichergrößen) mit Programmnummern aufgeführt (Tabelle Seite 2).