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10.02.1995

Noch kaum zukunftstraechtige Loesungen parat Novell und Microsoft suchen nach neuen Supportkonzepten

FRAMINGHAM (IDG) - Sowohl Novell als auch Microsoft wachsen die Anforderungen an Service und Support ueber den Kopf. Jetzt wollen beide Unternehmen dieses Manko in den Griff bekommen. Ueberzeugende Ergebnisse scheinen die DV-Riesen jedoch noch nicht vorweisen zu koennen.

Novell hat ein neues Support-konzept vorgestellt, das eine wirkungsvollere, direkte technische Unterstuetzung ermoeglichen soll - ohne den eigenen Wiederverkaeufern, fuer die der Netware-Support eine lukrative Einnahmequelle darstellt, das Wasser abzugraben. Waehrend die Networking-Company aus Provo einerseits Wiederverkaeufer enger in die Dienstleistungen einbinden will, wurden andererseits die Lizenzbestimmungen fuer das Netzwerk- Betriebssystem Netware ueberarbeitet. Die neuen Plaene sehen eine erweiterte Vor-Ort-Unterstuetzung sowie Rabatte bei umfangreicheren Bestellungen fuer grosse und kleinere Kunden vor.

Anwender sind von den aktualisierten Angeboten der Frankenberg- Crew allerdings kaum beeindruckt: "Novells Absicht ist es doch nur, die grossen Kunden direkt zu unterstuetzen und alle kleineren an die Wiederverkaeufer abzuschieben", kritisiert Scott Kosits, Network-Engineer bei der Cleveland Clinic Foundation das Konzept.

Unterdessen muss auch Microsoft umdenken und den bislang nahezu ausschliesslich fuer Desktop-Produkte geleisteten Support ausweiten. Ziel sollte es sein, eine bessere Unterstuetzung fuer Enterprise- Artikel wie "Back Office" zu leisten, fordern Marktbeobachter. Steve Ballmer, Executive Vice-President bei Microsoft, raeumt ein: "Wir haben den Vorwurf zur Kenntnis genommen, dass Microsoft keine Enterprise-Company sei." Trotzdem wolle das Unternehmen versuchen, auf die Wuensche und Anforderungen der Kunden einzugehen, versprach Ballmer. Konkrete Massnahmen sind allerdings noch Mangelware.