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25.07.1975 - 

PSI mit PDV-Schulungskonzept

"Noch reden sie aneinander vorbei"

BERLIN - Der Trend geht zum verstärkten Einsatz von Prozeßrechnern. Darüber ist sich die Fachwelt einig. Wenn es trotzdem immer noch kaum "menschenlose Fabriken" gibt, so hat das seinen Grund: es gibt viel zu wenig Know-how über den Einsatz der Prozeßdaten-Verarbeitung (PDV). Diesem Mangel will die Berliner Firma PSI - Gesellschaft für Prozeßsteuerungs- und Informationssysteme mbH - abhelfen. Sie kündigte ein umfassendes neues Schulungskonzept für die schnelle Heranbildung von PDV-Fachleuten an.

Das Problem sieht die Firma darin, daß heute noch - ähnlicher Zustand wie vor einem Jahrzehnt bei Einführung der kommerziellen EDV - alle an der Entwicklung funktionierender PDV-Systeme Beteiligten eine verschiedene Sprache sprechen. PSI-Schulungsleiter Klaus Vollrath: "Man redet interdisziplinär aneinander vorbei". Das gilt für den Hardware-Hersteller ebenso wie für den Programmierer und den Meister in der Werkstatt oder Fabrikhalle.

"Zu einer gemeinsamen Sprache finden"

Vollrath legt das Schwergewicht des PDV-Lernsystems der PSI daher auf Methoden und Techniken, die die Integration von Erkenntnissen verschiedener Fachgebiete und Denkweisen ermöglichen, sich also bei der Lösung komplexer Automatisierungssysteme anbieten. Besonders denken die Berliner dabei an mittlere und kleinere Produktionsbetriebe. Sie werden, um konkurrenzfähig zu bleiben, sich dem Trend anpassen müssen, den die Großen bereits unwiderruflich vorgezeichnet haben. Vollrath hofft, solchen Betrieben kostengünstig und schnell ein Schulungsangebot machen zu können, das sie ohne Mühe - auch hinsichtlich der Termine und der Abstellung von Mitarbeitern - nutzen können. Von Mitte September bis vor Weihnachten 1975 werden 18 unterschiedlich lange und intensive Lehrgänge angeboten, davon ein Dutzend im engsten Sinne auf die PDV bezogen.

Der Unterricht baut auf drei Hauptfragen auf:

- Was macht man wo mit Prozeßrechnern ?

- Wie wickelt man PDV-Projekte ab?

- Wie sieht ein PDV-Rechnersystem aus und wie wird es bedient?

Die erste Frage ist von der Anwender-Technologie abgeleitet, die zweite von der Methoden-Problematik, im dritten Lern-Abschnitt erfährt der Eleve alles Erforderliche über Hard- und Software der PDV allgemein und bestimmter Systeme und Anlager im besonderen.

So, glaubt Vollrath, können Teilnehmer dieser Schulung zu der notwendigen "gemeinsamen Sprache" finden.

Vom Hardware-Hersteller bis zum Ingenieurbüro

Entsprechend weitgespannt ist auch der Kundenkreis, den das Berliner Unternehmen mit seinem Angebot ansprechen will. Er umfaßt:

- PDV-Anwender mit eigenen Projiektteams für künftige Aufgaben

- Hardware-Hersteller, die sich ein Bild von der Anwenderproblematik machen wollen

- Hersteller von Automatisierungseinrichtungen, die PDV-Anlagen in ihre Produkte einbeziehen müssen

- Softwarehäuser, die auch in der Erstellung von PDV-Software up to date sein wollen

- Ingenieurbüros, die ganze Produktionsanlagen projektieren und konstruieren wollen.

Beispiele aus dem Schulungsangebot:

- "Die Auswahl eines optimalen Prozeßrechner-Systems" (Berlin 12. 9., 300 DM)

- Lfehrgang Prozeßdatenverarbeitung" (Berlin 6. bis 17. 10., 1600 DM)

- Systemtechnik, Probleme der Abwicklung eines PDV-Projektes" (Zürich 4. bis 7. 11., 850 sFr)

- "Rechnerkopplung in Prozeßautomation und Datenfernverarbeitung" (Berlin 28. 11., 170 DM)

Informationen: PSI, 1 Berlin 31, Katharinenstraße 19/20