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25.02.2000 - 

Investitionsvolumen in E-Banking wird sich vervierfachen

Noch sind die Online-Umsätze der europäischen Banken nur Peanuts

LONDON/ESCHBORN (CW)- Trotz erheblicher Investitionen kommt das E-Banking in Europa nur mühsam vom Fleck. Bei den meisten Finanzinstituten ist der online erzielte Umsatz noch ein Tropfen auf den heißen Stein. Trotzdem erwarten die Banker steigende Umsatzzahlen und wollen deshalb verstärkt in IT-Lösungen investieren.

Noch ist es um online generierte Umsätze bei Banken schlecht bestellt. Eine von der Beratungsgesellschaft CMG in Frankfurt am Main initiierte Umfrage bei 52 europäischen Geldinstituten brachte jedenfalls ein ernüchterndes Resultat ans Licht. Nur sechs der befragten Banken gaben an, derzeit ein Prozent ihres Geschäftsvolumens über das Internet zu erwirtschaften. Ein Drittel bezifferte den Umsatz unter einem Prozent, und beinahe die Hälfte der Banken misst die Größenordnung ihres Online-Geschäfts noch nicht.

Trotz dieser bescheidenen Bilanz gehen die meisten bis Ende 2000 von einem starken Wachstum beim elektronischen Geschäftsverkehr aus. 20 der an der Umfrage beteiligten Finanzinstitute erwarten, schon in den nächsten fünf Jahren Einnahmen von mehr als 25 Prozent über das Web zu erzielen, 15 Banken glauben, dass es länger dauert. Nur wenige meinen, die Schwelle von 25 Prozent niemals zu überschreiten. Bei nahezu allen Finanzdienstleistern steht der elektronische Geschäftsverkehr in diesem Jahr ganz oben auf der Agenda.

Geht es nach den Berechnungen der Analysten von Datamonitor, stimmen die Aussagen der Banker. Bis zum Jahr 2004 erwarten die Marktforscher in Europa im Finanzwesen zumindest eine Vervierfachung der Investitionen in den E-Commerce. 1999 wurden rund 362 Millionen Dollar für die Realisierung des E-Banking ausgegeben, im Jahr 2004 sollen es fast 1,4 Milliarden Dollar sein.

Abb.: IT-Investitionen in E-Banking

Die Investitionen der Banken in E-Banking werden sich bis 2004 vervierfachen, allerdings verliert Deutschland Rang zwei an den Nachbarn Frankreich. Spitzenreiter bleibt Großbritannien. Quelle: Datamonitor