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24.06.1994

Noch Zukunftsmusik: Eine Warenboerse fuer SW-Objekte

Die Zukunft der Software-Industrie ist mit einiger Sicherheit objektorientiert. Die bestehenden Vertriebsstrukturen eignen sich allerdings nicht fuer den Handel mit Software-Objekten. Eine moegliche Loesung dieses Dilemmas waere - signifikante Fortschritte bei der Vereinheitlichung der unterschiedlichen Request Broker und Objektmodelle vorausgesetzt - eine Warenboerse fuer Softwarekomponenten und Klassenbibliotheken auf der Grundlage eines vollelektronischen Vertriebsmodells.

Von Christopher Stone*

Die Aussicht auf eine komplette Realisierung der Common Object Request Broker Architecture (Corba) und eines einheitlichen Objektmodells durch die Object Management Group (OMG) sowie die generelle Aufwaertsentwicklung des Markts lassen den Zeitpunkt guenstig erscheinen, sich ernsthaft mit einem "Maklersystem" fuer Softwarekomponenten zu beschaeftigen. Darunter verstehen wir zunaechst einen Informationsservice, der den elektronischen Zugriff auf alles ermoeglicht, was im Zusammenhang mit Objekttechnologie steht (Berichte, Berater, technische Daten, Mailbox-Systeme etc.).

Daraus soll sich dann eine wirkliche Brokerage-Umgebung entwickeln. Eine solche "Softwareboerse" koennte als kombinierte Bank-Makler-Firma fungieren. Die in dieser Abhandlung verwendete Analogie zum Boersenbroker ist zwar zu ungenau, um die tatsaechliche Funktionsweise der Organisation zu beschreiben, scheint jedoch geeignet, ein Konzept fuer die allgemeinen Prozesse und Dienstleistungen zu entwerfen, die sich in die Wege leiten liessen. Im Idealfall sollte eine solche Unternehmung unter der Schirmherrschaft einer verkaeuferunabhaengigen Gruppe ins Leben gerufen werden. Hier bietet sich die OMG an.

Die Aktivitaeten des Maklersystems werden sich anfangs vor allem darauf erstrecken, Software-Objekte von Entwicklern (ob kommerziell oder Endbenutzer) zu sammeln. Es arbeitet auf der Basis von Gebuehren oder Provisionen fuer geleistete Dienste und der Entgegennahme von Zahlungen fuer "Objektanleihen".

Ein Vertriebskanal fuer Fachkenntnisse

Dabei gibt es drei Klassen von Anbietern: Verkaeufer, Entwickler und Benutzer. Als Beispiel ist hier ein Objektanbieter zu nennen, der seine Objekte nicht verkaufen kann, weil ihm sowohl ein Vertriebsweg als auch ein klares Preismodell fehlen.

Zudem vertreiben viele Anbieter Produkte, die nicht nur Objekte sind, sondern auch Objekte enthalten. Diese aus dem groesseren Produkt herauszutrennen waere wegen der hohen Gemeinkosten, die beim Verkauf des Grossprodukts entstehen, unrentabel. Ausserdem haben diese Verkaeufer ein Problem mit dem Absatzkanal fuer die Objekte. Schliesslich gibt es noch Benutzer, die intern entwickelte Objekte verkaufen moechten. Sie besitzen bemerkenswerte Fachkenntnisse in ihrem Bereich und die notwendigen finanziellen Mittel. Aber auch ihnen fehlt ein Vertriebskanal.

In unserem Szenario notieren diese Leute ihre Objekte an der "Boerse". Sie stellen eine Preisforderung fuer ihre Programme. Alle notierten Softwareprodukte muessen in einer IDL-Version vorliegen oder zumindest eine Uebersetzungsvorschrift enthalten. Das "OMG- zugelassene" Objekt wird in das Maklersystem aufgenommen, eine Eintragungsgebuehr jaehrlich auf der Basis des Byte-Umfangs erhoben. Fuer die Geschaefte im Rahmen dieses Systems gibt es feste Regeln.

Die Makler erhalten eine Provision - etwa fuenf bis zehn Prozent - fuer jedes notierte Objekt. Interessenten, die ein solches kaufen (nicht leasen) wollen, erwerben das "Software Brokerage Starter Kit", ein Einstiegspaket fuer das Softwaremaklersystem, das unter anderem einen Browser (mit grafischer Benutzeroberflaeche fuer den PC) und eine Kommunikationssoftware enthaelt.

Bei den Kaeufern handelt es sich gemeinhin um Benutzer, firmeninterne Integratoren und Produktintegratoren, die Produkte aus Objekten entwickeln. Die Integratoren nennen einen Angebotspreis fuer das Objekt, wobei sie sich eines Maklers als Vermittler bedienen, der wiederum eine Provision - beispielsweise acht Prozent - erhaelt. Wenn nach den geforderten Kaufobjekten gesucht wird, fallen Browsing-Gebuehren an.

Der Grundgedanke besteht darin, die weltweit erste autorisierte elektronische Software-Objekt-Bibliothek fuer den Finanz-, Konsumgueter- und Fertigungsbereich zu schaffen. Sie liesse sich in drei Kategorien gliedern:

- Kommunikationsobjekte: Bibliotheken fuer die Entwicklung verteilter Anwendungen, RPCs sowie Netzwerk- und System- Management;

- Anwendungsobjekte: Bibliotheken fuer Stand-alone-Applikationen im Finanz-, Fertigungs- und Konsumgueterbereich sowie

-bereichsspezifische Objekte: etwa fuer Flugbuchung, Finanzdienstleistungen oder geografische Informationssysteme.

Der Zugriff auf die Bibliothek erfolgt auf dem - teureren - elektronischen Weg oder per CD-ROM.

Um Diebstaehle zu vermeiden, wird der Quell- oder Binaercode der jeweiligen Bibliothek in verschluesselter Form zur Verfuegung gestellt. Eine elektronische Dokumentation sollte mitgeliefert werden, wobei der Zugriff auf die Bibliothek gleichzeitig eine Option auf Dokumentation und Supportvertrag einschliesst. Garantie- karten und andere nutzlose Eintragungsbelege sind ueberfluessig - das wird bei jedem Verkauf automatisch geregelt.

Subskribenten erhalten kostenlos einen intelligenten Browser, der ihnen helfen soll, die nachgefragten Objekte und Klassen zu finden. Beim Downloading eines Objekts kommt ein An-/Abmeldemodell zum Einsatz.

Wer waeren nun die Lieferanten einer solchen Bibliothek? Zu 70 bis 80 Prozent sicherlich Produktentwickler, darueber hinaus aber auch "Objektentwickler", die beispielsweise auf den Kleinanzeigenseiten von PC- und Macintosh-Magazinen oder in Mailbox-Systemen zu finden sind. Diese Entwickler verkaufen sehr kleine Softwarekomponenten. Es fehlt ihnen sowohl am Marketing als auch an Vertriebsstrukturen und finanziellen Mitteln, um Produkte fuer den Endbenutzer anbieten zu koennen.

Lieferung erfolgt auf unterschiedlichen Wegen

Die Gelegenheit, ihre Waren im Maklersystem einzutragen, erhalten - quasi als Nebeneffekt - jedoch auch die Entwickler in den grossen Anbieter- oder Anwenderunternehmen, die in ihrem Arbeitsbereich niemals ein Produkt hervorbringen. Ihnen bietet sich die Moeglichkeit, ihre Arbeit zu rechtfertigen beziehungsweise zu ueberpruefen.

Das Software-Brokerage-System unterscheidet sich von einem anderen Makler-Boersen-System vor allem in einem Punkt: Die Makler an echten Boersen uebertragen eigentlich nichts, was den transferierten Sachwert verkoerpert. Die Aktienzertifikate verbleiben in der Regel auf dem Makler-Account und werden oft lediglich in elektronischer Form bewegt.

Demgegenueber muss das Softwaremaklersystem in gewissem Masse Vermoegen (Software und Dokumentation) verschieben. Darueber hinaus arrangiert es den Vertrieb von Sachanlageguetern (gedruckten Dokumentationen), die direkt vom Verkaeufer an den Kaeufer zu liefern sind, und es fungiert fuer den Kunden als Agent fuer den Einkauf von Supportvertraegen.

Wenn ein Interessent die Datenbank der zum Verkauf angebotenen Software mit dem Browser durchstoebert, findet er fuer jedes eingetragene Softwareprodukt einen oder mehrere der folgenden Punkte:

- Werbematerial,

- Musterdokumentation,

- Demonstrationssoftware,

- Software im Binaercode (verschluesselt),

- Software im Quellcode (verschluesselt),

- komplette Dokumentation (wahlweise verschluesselt),

- Lizenzbedingungen,

- Liste mit Preisforderung und Bedingungen sowie

- Ergaenzungen (gedruckte Dokumentationen, Betreuungsvertrag etc.)

Der Kunde trifft eine Auswahl und taetigt schliesslich den Kauf.

Die Lieferung kann auf verschiedenen Wegen erfolgen: Ist das Programm vor Ort vorhanden (beispielsweise verschluesselt auf CD- ROM), holt die auftragsnehmende Software die Informationen zur Rechnungstellung ein (Kreditkarte, Kundenkonto, Bestellung), erfragt beim Maklersystem die Kreditwuerdigkeit und ein Kennwort zum Entsperren, entschluesselt die Software und beauftragt die Installationskomponente, die jeder Software-Anbieter beifuegen muss, mit der Registrierung.

Muss die Software hingegen heruntergeladen werden, so erkundigt sie sich wie zuvor ueber die Kreditfaehigkeit, laedt dann die entsprechenden komprimierten Dateien und kontaktiert schliesslich wiederum die Installationskomponente.

Fuer Produkte, die nicht in elektronischer Form erhaeltlich sind (gedruckte Dokumentation und Betreuungsvertraege), laedt die Software die Kaufinformation zum Maklersystem hinauf, das sie dann an den Anbieter weiterleitet. Die Lieferung erfolgt direkt an den Kaeufer.

Eine interessante Option bietet sich dem Kaeufer mit der Moeglichkeit, dem Maklersystem ein Rueckangebot zu unterbreiten - fuer den Kauf mehrerer Softwareprodukte zu einem Paketpreis. Selbstverstaendlich kann das Maklersystem fuer wiederholte Kaeufe, Abnahmegarantien bestimmter Mengen und dergleichen Rabatte auf seine ueblichen Provisionsraten von sich aus gewaehren.

Wichtig: Regeln fuer die Weiterverwendung

Das Maklersystem will als Kanal und/oder Distributor fungieren. Nach diesem Konzept uebernimmt der Hersteller die Verantwortung fuer die Eintragung im System. Software-Unterstuetzung fuer Fehlerkorrekturen oder Ueberarbeitungen koennen beim Maklersystem eingetragen oder "angegeben" werden. Fuer die Wartung, Verbesserung und das Beheben softwarebedingter Probleme sowie fuer die Beantwortung von Fragen zur Leistungsfaehigkeit ist jedoch allein der Hersteller zustaendig.

Ein entscheidender Punkt ist der folgende: Wie lassen sich Objekte oder Teilinformationen fuer elektronische Verwendungszwekke "lizenzieren"? Die Frage ist, wofuer diese Objekte verwendet, wie oft sie kopiert oder modifiziert und ob sie weiterverkauft oder unterlizenziert (beziehungsweise erneut lizenziert) werden - und ob der Entwickler fuer den Gebrauch moeglicherweise eine Nutzungsgebuehr erhalten sollte. Was gebietet hier die Ethik, und was wird vom Anwender erwartet?

Angenommen, ein Verkaeufer traegt fuenf Objekte in binaerer Form im Maklersystem ein: Menueleiste, Uhrzeit, Datum, Bild und Drucker. Sie alle werden als separate Posten (nicht als Paket) fuer jeweils 50 Dollar registriert. Jemand erwirbt das Menueleisten- und Datumsobjekt und leitet daraus eine neue Arbeit ab. Dies ist ihm, ohne eine Gebuehr entrichten zu muessen, moeglich - allerdings gilt das nur fuer seinen persoenlichen (nicht computerspezifischen) Gebrauch.

Moechte dieser Entwickler den Quellcode vertreiben, weiterverkaufen oder modifizieren und anschliessend die daraus abgeleitete Entwicklung innerhalb eines ganzen Unternehmens zur Verfuegung stellen, dann gibt es verschiedene Moeglichkeiten, das Ganze zu handhaben: Sie reichen von Gebuehrenfreiheit fuer jedwede abgeleitete Arbeit ueber genau spezifizierte Beschraenkungen bis hin zu einer Art Messvorrichtung - aehnlich einem Zaehler der Stadtwerke oder von Telefongesellschaften - die in Silizium oder als Programm implementiert ist und den Gebrauch der Software unter Verwendung einer Abrechnungsformel ueberwacht.

Wie sich die Kosten reduzieren lassen

Die dem Objektvermittlungs-konzept zugrundeliegende Software muss zwei wichtige Funktionen erfuellen: zum einen die Moeglichkeit zum Durchblaettern des Angebots, zum anderen die Auftragsannahme und die Rechnungsstellung. Die Blaetterfunktion (Browsing) spielt eine entscheidende Rolle im Hinblick darauf, dass die Gesamtkosten fuer Softwareprogrammierung und Wartung gesenkt werden sollen. Wenn die Systementwickler die Verfuegbarkeitsparameter (Schnittstelle, Kosten etc.) unterschiedlicher Objekte kennen, sind sie in der Lage, sehr frueh zwischen Eigenentwicklung oder Anschaffung von Software zu entscheiden und damit die entsprechenden Kosten herunterzuschrauben. Werden die Objekte vermehrt wiederverwendet, sinken zudem die Langzeitwartungskosten.

Fuer den Endverbraucher kaum vom Browser zu unterscheiden ist die Back-end-Funktion, die den Abschluss des Verkaufs regelt. Neben den ueblichen Aufgabenbereichen wie Ueberpruefung der Kreditwuerdigkeit (durch Kreditkarten- und Kundennummern, Bestellungen des Unternehmens etc.) eroeffnet sie weitere interessante Funktionen.

Die den Auftrag annehmende Software koennte automatisch die Softwareregistrierung fuer den Kaeufer in die Wege leiten und dem Anbieter die relevanten Daten zuspielen - gegen Zahlung abgestufter Gebuehren moeglicherweise sogar Marktprofilinformationen.

Eine engere Verknuepfung mit der Browser-Funktion koennte so den Verkauf weiterer Programme stimulieren: Nachdem Profilinformationen und Erkenntnisse ueber das Kaufverhalten der Benutzer mit den vom Browser gesammelten Angaben ueber die kurz- und langfristigen Beduerfnisse eines bestimmten Kaeufers abgeglichen sind, kann die Auftragsannahme auf weitere Objekte verweisen, die der Benutzer beim Browsing eventuell uebersehen hat.

Drei Szenarien fuer die Realisierung

Fuer die Realisierung dieser Funktionen stehen heute drei Host- Szenarien zur Wahl:

-CD-ROM: Potentielle Objektkaeufer erhalten woechentlich, monatlich, vierteljaehrlich oder jaehrlich Abonnementlieferungen zur gesamten Objektvermittlungs- "Bank". Das CD-ROM-Format ist derzeit der einzige wirklich kostenguenstige Verbreitungsweg: Mehr als ein GB kann zu einem Preis von nicht einmal zwei Dollar pro Sendung geliefert werden. Da saemtliche Boersendaten fuer den Kunden vor Ort verfuegbar sind, werden sowohl die Browser- als auch die Auftragsannahme-Funktion auf dem PC des Benutzers durchgefuehrt. Auf diese Weise ist der Anwender in der Lage, Objekte zu kaufen und sie unverzueglich auf seinem Rechner installieren zu lassen - ein wichtiges Verkaufsargument.

- Mailbox-System: Dieser Ansatz bietet ebenfalls - bedingte - Unmittelbarkeit, bringt allerdings Kosten fuer die Uebertragung mit langsamen kommerziellen Datenleitungen mit sich. Ein Mailbox- System gewaehrleistet grosse Flexibilitaet bei der Implementierung. Front-end-Benutzer-Schnittstellen fuer den Browser sowie fuer den Auftragnehmer lassen sich auf unterschiedlichste Endbenutzer- Plattformen portieren.

-Internet: Dieser weltweite, schnelle Zusammenschluss (maximal 45 MB pro Sekunde) von etwa einer Million Rechnern und ueber drei Millionen Endbenutzern stellt einen guten Kompromiss zwischen CD- ROM und Mailbox-System dar. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass die drei Ansaetze einander keineswegs ausschliessen, sondern gleichzeitig - wenn auch mit unterschiedlicher Preisstruktur - angeboten werden koennten.

Das Internet-Szenario ermoeglicht eine maximale Verteilung der Browser- und Auftragsannahme-Funktionen und zugleich ein schnelles Herunterladen und Installieren des erworbenen Produkts. Zwar duerfen eigentlich nur Arbeiten aus den Bereichen Forschung und Wissenschaft ueber die - in den USA von der staatlichen National Science Foundation (NSF) betriebenen - Hauptfernleitungen uebertragen werden, doch wurde diese Regelung schon vielfach aufgeweicht. In puncto speed to market und kostenguenstige Implementierung ist die Internet-Methode unschlagbar, da sich bereits bestehende Funktionen wie Internet-E-Mail sowie Archiv- Server und Datenbanken schnell in einen Arbeitsprototyp integrieren lassen.

Die Entwickler ziehen aus dem Software-Broker-System eine Reihe von Vorteilen: Sie erhalten nicht nur einen kostensparenden Vertriebskanal, sondern duerfen mit einer starken Resonanz rechnen und sich ueber geringere Erweiterungskosten bei haeufigerer Aktualisierung freuen. Ausserdem gestaltet sich der Kontakt zum Kunden enger (Registrierung). Darueber hinaus steht Anbietern die Moeglichkeit offen, winzige Pakete gewinntraechtig zu verkaufen und Demosoftware preisguenstig zu verteilen. Last, but not least ist der problemlose Gebuehreneinzug zu erwaehnen.

Der Endbenutzer hingegen profitiert von den zahlreichen Erweiterungen, von der Gelegenheit, spezifische Software und Tools online einzukaufen, sowie von den niedrigen Preisen fuer kleine Pakete. Darueber hinaus findet er multivertikale Software an ein und demselben Ort, ohne dass er unter Kaufzwang stuende. Er erhaelt Zugriff auf Demos und "Vergleiche" sowie - bei einer Kaufentscheidung - direkt auf das Produkt. Wir sind der Ansicht, dass das Maklersystem das Potential dazu besitzt, das erste "virtuelle" Software-Unternehmen zu werden.

*Christopher Stone ist President und CEO der Object Management Group Inc. (OMG) in Framingham, Massachusetts. Zu diesem Artikel haben auch die OMG-Mitarbeiter Richard Soley und John Slitz beigetragen.