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20.11.2006

Nochmal gut gegangen

Die Compass-Gruppe wird in diesem Jahr vermutlich trotz Verlusten im Hardwaregeschäft einen Umsatz in Höhe des Vorjahresniveaus, also etwa 300 Millionen Euro, erzielen. Das kündigte Geschäftsführer Dirk Henniges auf der diesjährigen Gesellschaftertagung der Gruppe an.

Es war offensichtlich ein einziger Lieferant, der dem Systemhausverbund, an dem sich mittlerweile 22 Unternehmen beteiligen, ein hervorragendes Ergebnis verdarb. Henniges wörtlich: "Die leichte Umsatzschwäche resultiert ausschließlich aus Rückgängen bei einem Hersteller aus dem Infrastrukturgeschäft."

Auf Anfrage von ChannelPartner mutmaßten Branchenkenner, dass sich Henniges möglicherweise auf FSC bezog: Der Münchener Hardwarelieferant und enge Compass-Partner habe im vergangenen Jahr mit internen Umstrukturierungen und Qualitätsproblemen zu kämpfen gehabt, was sich dämpfend auf das Geschäft ausgewirkt habe, so ihre Einschätzung.

Dienstleistungen werden gut bezahlt

Angesprochene Verluste kompensierte die Compass Gruppe indes nach eigenen Angaben mit Erfolgen bei Storage- und Security-Lösungen - Bereiche, die laut Henniges dank "des höheren Anteil an gut bezahlten Dienstleistungen" mittlerweile sowieso das "interessantere Geschäft" darstellten.

Zuwächse erzielte der Unternehmensverbund auch mit "Paper Output"-Produkten: Der Umsatz in diesem Segment, zu dem die Compass-Gruppe sämtliche Lösungen für Papiermanagement zählt, legte bis einschließlich Oktober 2006 um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

Zudem kündigte Henniges an, das Leasinggeschäft ankurbeln zu wollen: Im vergangenen Jahr habe die Compass-Gruppe zusammen mit dem Finanzierungsanbieter BFL ein Leasingvolumen von 27,6 Millionen erwirtschaftet. Das Konzept sehe nun vor, sämtliche Mitgliedsunternehmen in einem Gesellschafterstatus bei der BFL zu haben, was ihnen das Anbieten von attraktiven Konditionen ermögliche, so Henning. Alexander Roth