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19.06.2015 - 

Offiziell

Nokia bereitet Wiedereinstieg ins Smartphone-Geschäft vor

Nachdem bereits im April die Meldung für Aufsehen sorgte, dass Nokia in Zukunft auch wieder Smartphones bauen wird, sie kurz darauf vom Unternehmen aber wieder dementiert wurde, folgt nun aus Finnland eine offizielle Ankündigung. Tatsächlich herstellen werden die Geräte aber Andere.
Nokia-Chef Rajeev Suri
Nokia-Chef Rajeev Suri
Foto: Nokia

Nokia wird nun doch ins Smartphone-Geschäft zurückkehren. Das hat der CEO des finnischen Unternehmens, Rajeev Suri, dem deutschen Manager Magazin verraten. "Wir sehen uns nach geeigneten Partnern umsehen," sagte Suri im Interview. Selbst herstellen werde man die Geräte allerdings nicht, wie bereits beim in China erhältlichen Android-Tablet N1 werde man sie zwar selbst designen und den Markennamen per Lizenz zur Verfügung stellen, aber von anderen Unternehmen bauen lassen. Nach der Übernahme der Smartphone-Sparte durch Microsoft hat sich Nokia verpflichtet, bis zur zweiten Jahreshälfte 2016 keine eigenen Smartphones herzustellen.

Ähnlich wie das Tablet Nokia N1 sollen auch künftige Smartphones nur von Nokia designt werden.
Ähnlich wie das Tablet Nokia N1 sollen auch künftige Smartphones nur von Nokia designt werden.
Foto: Nokia

Die Meldung über den Wiedereinstieg ins Smartphone-Geschäft erfolgt nur wenige Tage nachdem Nokias ehemaliger CEO Stephen Elop bei seinem aktuellen Arbeitgeber Microsoft gefeuert wurde. Elop wird das Debakel um die einst erfolgreiche Nokia-Marke zugeschrieben: Einst bei Microsoft angestellt, wanderte er während des Smartphone-Booms zu Nokia und vereinbarte eine Kooperation mit dem Windows-Konzern, aus der nicht nur der komplette Umschwung hin zum bis dato erfolglosen Betriebssystem Windows Phone hervorging, sondern auch die Übernahme der Mobiltelefon-Sparte resultierte. Auch bei Microsoft ist nach dem Ruderwechsel von Steve Ballmer hin zu Satya Nadella einiges passiert: Viele Ex-Nokianer mussten gehen, Nadella verfolgt mit seinem Microsoft-Konzern eine gänzlich andere Strategieund setzt verstärkt auf Crossplattform-Software.

Erst im April machten Gerüchte die Runde, nach denen Nokia in naher Zukunft wieder Smartphones unter dem eigenen Namen herausbringen möchte - das Unternehmen selbst dementierte entsprechende Berichte. Derzeit will Nokia das Geschäft mit dem Kartendienst Here Maps abstoßen, als potenzielle Interessenten gelten neben anderen Software-Unternehmen wie Facebook und Uber auch Auto-Hersteller wie Audi, BMW und Daimler.

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