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19.09.2003 - 

Aktie der Woche

Nokia: Der Preisverfall setzt den Firmen zu

Der finnische Nokia-Konzern konnte in diesem Jahr bislang rund zehn Prozent mehr Mobiltelefone verkaufen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Problematisch ist jedoch der anhaltende Preisverfall. So erwarten beispielsweise die Analysten von Merill Lynch, dass der Durchschnittpreis von 146 Euro je Handy zu Jahresbeginn bereits im dritten Quartal auf nur noch 132 Euro sinken wird. Dieser Umstand und die Dollar-Schwäche führten dazu, dass Nokia die Erwartungen der Analysten bezüglich des Umsatzwachstums verfehlte. Laut Nokia ist im Mobilfunksegment, welches für 80 Prozent des Jahreseinnahmen von zuletzt 23 Milliarden Euro steht, bestenfalls mit einer Stagnation des Umsatzes zu rechnen. Die von der sinkenden Ausgabebereitschaft der großen Telekommunikationskonzerne gebeutelte Netzsparte steht indes trotz rückläufiger Umsätze auf Quartalsbasis kurz vor der Rückkehr in die Gewinnzone. Trotz der Probleme bei den Umsatzerlösen konnten die Gewinnerwartungen durch wechselkursbedingt günstigere Einkaufspreise im Ausland und gesteigerte Effizienz bisher erfüllt werden. Zudem hat das Unternehmen seine Ertragsprognose für das laufende dritte Quartal leicht erhöht. Mittelfristig könnte jedoch dem noch immer hochprofitablen Handy-Geschäft eine deutliche Verringerung der Margen drohen. Zudem wurde erst kürzlich bekannt, dass der Mobilfunk-Carrier Vodafone bei künftigen UMTS-Betrieb wahrscheinlich den Kunden primär Geräte von Samsung und Sanyo anbieten wird. Dank des hohen Cash-Flows und liquider Mittel von über zehn Milliarden Euro sollte der Handy-Marktführer allerdings die nötige Kraft haben, um bis zum Durchbruch von UMTS konkurrenzfähige Geräte auf dem Markt bringen zu können. (gh)

Stephan Hornung und Christian Struck*

*Die Autoren sind Analysten der Capital Management Wolpers (CMW) GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüber hinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere Kursschwankungen gekennzeichnet.