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04.04.2003 - 

Rasant wachsender CDMA-Markt lockt

Nokia expandiert in China

STOCKHOLM (IDG) - Der finnische Handy-Bauer Nokia will sein China-Geschäft restrukturieren. Nach der Umorganisation möchte die Company, bislang eher für GSM-Handys bekannt, auch Mobilfunktelefone nach dem CDMA-Standard produzieren.

Mit der geplanten Umorganisation wollen die Finnen eine Lücke in ihrem Angebot für den chinesischen Markt schließen: Handys nach dem US-amerikanischen Telefonstandard CDMA (Code Division Multiple Access). Zwar dominiert auch in China das weltweit erfolgreichere europäische GSM-System (Global System for Mobile Communications), doch CDMA holt auf.

Vor allem China Unicom, die Nummer zwei hinter der ehemaligen staatlichen Telefongesellschaft China Mobile, propagiert CDMA-Handys. Der Anbieter verzeichnet in seinem CDMA-Netz dank aggressiver Subventionspolitik ein explosives Wachstum. Allein zwischen September und Januar verdoppelte das Unternehmen seine Kundenzahl von drei Millionen auf mehr als 6,3 Millionen Teilnehmer.

Angesichts dieser Wachstumsraten wundert es nicht weiter, dass sich Nokia nun ebenfalls ein Stück vom CDMA-Kuchen abschneiden will. Bislang beherrschten der US-amerikanische Motorola-Konzern sowie einige chinesische Hersteller dieses Segment. Um den Markt zu erschließen, möchte Nokia seine vier chinesischen Joint Ventures, an denen es jeweils 60 Prozent hält, unter einer Holding zusammenfassen. Im zweiten Halbjahr 2003 beabsichtigen die Finnen dann, mit der Auslieferung von CDMA-Handys in China zu beginnen. Nokias Pläne müssen allerdings noch von den chinesischen Behörden genehmigt werden. (hi)