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17.09.2004 - 

Prognosen werden übertroffen

Nokia kann wieder Vertrauen gewinnen

MÜNCHEN (CW) - Der finnische Handykonzern Nokia gibt sich optimistisch: Die Schwächephase vom Frühling ist überwunden, die Umsatz- und Gewinnerwartungen für den laufenden Berichtszeitraum wurden angehoben.

Spätestens seit dem Frühjahr ist klar, dass die Bäume für Nokia nicht mehr in den Himmel wachsen. Verkauften sich die Handys einst fast von selbst, musste der Konzern nach einem Einbruch der Marktanteile zuletzt kräftig an der Preisschraube drehen. Dies soll sich nun ausgezahlt haben, berichtete das Unternehmen vergangene Woche.

Nokia hob die Umsatzerwartungen im laufenden dritten Quartal auf 6,8 Milliarden bis 6,9 Milliarden Euro an, was in etwa den Einnahmen des Vorjahreszeitraums entsprechen würde. Zuvor hatten die Finnen 6,6 bis 6,8 Milliarden Euro Umsatz in Aussicht gestellt. Pro Aktie erwartet Nokia nun einen Gewinn von elf bis 13 Cent, drei Cent mehr als in der Mitte Juli veröffentlichten Prognose. Der Kurs des Nokia-Papiers stieg daraufhin deutlich an. Am 14. Oktober stellt der Konzern die offiziellen Zahlen vor.

Anfang September hatte Gartner gemeldet, dass Nokia den Verlust von Marktanteilen vorerst stoppen konnte. Der Anteil der Finnen kletterte im zweiten Quartal auf 29,7 Prozent nach 28,9 Prozent im ersten Berichtszeitraum. Im Vorjahr hatte sich der Anteil allerdings noch auf 35,6 Prozent belaufen. Analysten begründeten den Einbruch unter anderem damit, dass der Konzern den Trend zu Klapphandys verschlafen habe. Die aktuelle Kritik verweist darauf, dass Nokia nicht genügend teure Handys in seinem Produktportfolio hat. Derweil kündigte der Konzern seinen neuen "Communicator 9300" an, eine abgespeckte Version des "9500", die ab dem kommenden Jahr ebenfalls auf das Segment der Geschäftskunden abzielt. Weitere Neuvorstellungen adressieren die "modebewusste Kundschaft". (ajf)