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23.12.1998 - 

Displays können in Brand geraten

Nokia muß defekte Monitore zurückrufen

MÜNCHEN (CW) - Die Nokia Display Products GmbH, München, muß ihre beiden Kathodenstrahlmonitoren "Nokia 449xa Plus" und "Nokia 449xi Plus" zurückrufen

Wie das Unternehmen mitteilt, hat es "einen möglichen technischen Fehler an einer Lötstelle der Leiterplatte" in den beiden Röhrenmonitoren festgestellt. Nokia wäscht seine Hände in Unschuld. Der Fehler sei auf das Verschulden eines Zulieferers zurückzuführen.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, könnte "dieser Fehler unter gewissen Umständen" zu einer Überhitzung der Leiterplatte führen, "mit dem Risiko", daß sie entflammt. Nokia rät, die beiden Monitortypen "unbedingt abzuschalten, sobald die Geräte unbeaufsichtigt sind" oder "im Betriebszustand etwas Ungewöhnliches bemerkt wird".

Benutzer solcher Monitore sollen sich an die kostenlose Hotline 0800/3000010 wenden. Hat der Kunde keine Monitorverpackung mehr, wird in Absprache mit dem technischen Service vorab ein Ersatzgerät geliefert. Das möglicherweise fehlerhafte System wird dann kurzfristig zurückgenommen. Besitzt der Käufer noch eine Verpackung, kann er das alte Display abholen lassen. Dieses wird ihm geprüft und repariert wieder zugeliefert. Kann er auch kurzfristig nicht auf einen Monitor verzichten, gilt die obige Regelung.

Nokia hat nach Aussagen von Sprecherin Sabine Meinitz weltweit zirka 100000 Geräte dieser beiden Monitortypen verkauft.

Fehler lediglich bei zwei Geräten aufgetaucht

Auf die Frage, ob Nokia seine Produkte vor der Markteinführung und während der Produktionszyklen nicht auf mögliche Fehlerquellen untersuche, antwortete Meinitz: "Von unseren weltweit etwa 40000 Nokia-Mitarbeitern arbeiten rund 10000 in Forschungs- und Entwicklungslabors. Hier werden die Geräte auch auf ihre Qualität überprüft." Der jetzt ausgemachte Fehler sei lediglich bei zwei Geräten aufgetreten, in firmeninternen Dauertests jedoch nie.