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07.05.2004 - 

Rückblende

Nokia schwächelt im Boom-Markt

Nach jahrelangem Höhenflug scheint Nokia nun zu einer harten Landung anzusetzen. Der Umsatz des Mobilfunkkonzerns sank im ersten Quartal um zwei Prozent - geplant war eine Steigerung um drei bis sieben Prozent -, der Nettogewinn brach um 16 Prozent ein. Die neuesten Daten der Marktforschungsgesellschaft Strategy Analytics belegen, was Analysten im Zuge der Quartalsbilanz spekuliert hatten: Nokia büßte kräftig an Marktanteilen ein.

Im ersten Quartal 2003 hielt der Mobilfunkriese nur noch 29,2 Prozent am weltweiten Handy-Markt, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 34,9 Prozent. Vor allem Motorola und Samsung haben gegenüber den Skandinaviern Boden gut gemacht: Beide steigerten ihren Marktanteil um ein Prozent auf 16,5 beziehungsweise 13,2 Prozent. Mit Preissenkungen bemüht sich Nokia nun, den Schaden in Grenzen zu halten - mit dem Risiko, seine Ergebnisse und letztendlich auch den Börsenwert zu schwächen. Insbesondere einige einfache Modelle sind bereits um bis zu 25 Prozent billiger geworden. Draufzahlen wird der Marktführer dabei aber noch nicht, da Nokia traditionell mit hohen Gewinnmargen kalkuliert.

Insgesamt lief das erste Quartal für die Mobilfunkbranche exzellent: Der Markt legte gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent auf 153 Millionen abgesetzte Einheiten zu. Marktforscher und Investment-Banker erwarten für 2004 weltweite Absatzzahlen zwischen 550 Millionen und 600 Millionen Stück. (hv)