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17.02.2005

Nokias Smartphone-Software wird sicherer

Synchronisation mit Microsoft Exchange Server 2003.

Der finnische Handy-Hersteller Nokia vereinfacht die Kommunikation mit dem "Exchange Server 2003" von Microsoft. Das Unternehmen gab bekannt, dass es das "Exchange Server Activesync Protocol" von Microsoft in Lizenz nehmen wird. Die Kooperation der beiden Companies ermöglicht Nokia, in seine Business Phones, die auf den Softwareplattformen "Series 60" und "Series 80" laufen, einen funkbasierenden Link zur direkten Synchronisierung von E-Mail- und Personal-Information-Management-Daten mit dem Exchange Server 2003 zu integrieren. Trotzdem wird Nokia weiterhin das "OMA Data Synchronization Protocol" sowie seine eigene "Nokia PC Suite" unterstützen.

Der Weltmarktführer im Handy-Markt kündigte darüber hinaus mit dem Imaging-Smartphone "6680" ein weiteres UMTS-Endgerät an, das im März für rund 500 Euro in die Läden der Netzbetreiber kommen soll. Besonderes Merkmal des Quadband-Mobiltelefons sind eine VGA-Kamera auf der Vorderseite sowie ein 1,3-Megapixel-Fotoapparat auf der Rückseite, der durch das Öffnen des Verschlussschlittens sofort aktiviert wird.

Video-Sharing als Novum

Das Device beinhaltet als weitere Features Always-on-E-Mail mit Dokumenten-Viewer und der Möglichkeit, unterschiedliche Typen von Anhängen wie JPEG, MP3, PPT, DOC, XLS und PDF zu öffnen. Außerdem sind mit dem Smartphone bidirektionale Videotelefonate und Videokonferenzen ausführbar. Das Produkt leistet ferner die Funktion des Video-Sharing. Dabei handelt es sich um einen Multimedia-Dienst, mit dem Anwender während eines Telefongesprächs Livebilder oder Videoclips übertragen können.

Die Finnen werden darüber hinaus Mitte des Jahres "Series 60 Platform 3rd Editon" auf den Markt bringen. Die neue Version der Softwareplattform für Smartphones läuft auf dem Betriebssystem "Symbian OS v9.0" und beinhaltet Nokia zufolge verbesserte Features im Bereich Multimedia, Enterprise und Business-Anwendungen. Bestandteil der kommenden Series-60-Plattform wird ein neues Security Framework sein, das kritische Geschäftsdaten stärker schützen und Programmierern eine bessere Entwicklungsumgebung für Business-Applikationen an die Hand geben soll. Die Software wurde außerdem für den Gebrauch von unternehmenskritischen Anwendungen wie Calendaring, Synchronisation und Device-Management optimiert. Weitere Neuerungen sind skalierbare User Interfaces, Support von Web-Services und Location Based Services sowie Streaming Media. Derzeit haben sieben Smartphone-Produzenten Series 60 in Lizenz genommen und sind weltweit über 20 Geräte mit dem System ausgestattet. Mit Hilfe der dritten Version sollen sie außerdem die Möglichkeit erhalten, ihre Produkte auch in Richtung Midrange-Markt zu entwickeln. (pg)