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07.01.1994

Norbert Hoffmann Kleines Handbuch Neuronale Netze Vieweg Verlag, Braunschweig 1993, 252 Seiten, 49,80 Mark

Mit der Entwicklung neuronaler Netzwerke versucht der Mensch, physiologische Gehirnfunktionen technisch nachzubilden. Dabei werden aeusserst komplexe Zusammenhaenge des menschlichen Schaltzentrums in einem extrem vereinfachten Modell zusammengefasst, das die einzelnen Zustaende einer Gehirnzelle zu simulieren versucht. Zellen heissen dann Verarbeitungselemente und das Nervensystem schlicht neuronales Netz.

Das vorliegende Handbuch beantwortet Fragen, die sich im Zusammenhang mit den solchen Entwuerfen zugrundeliegenden Modellen und Fachbegriffen ergeben. Der Titel beschraenkt sich auf eine Reihe typischer Modelle zeitdiskreter neuronaler Netze. Diese stellen ein ebenso enges wie grundlegendes Teilgebiet des Themas dar und werden entsprechend ausfuehrlich behandelt.

Inhaltlich gliedert sich der Band in ein einleitendes Kapitel, in dem die Begriffe rund um neuronale Netze und das Unschaerfenkonzept Fuzzy-Logic erlaeutert werden, und in drei Hauptteile.

Der erste erklaert die Neuronen als Grundbausteine eines jeden Netzes sowie dessen Aufbau und Arbeitsweise. Teil zwei beschreibt die wichtigsten Netztypen.

Im dritten Hauptteil geht es um die Umsetzung von theoretischer Betrachtung in praktisches Handeln. Vorgestellt werden Anwendungsmoeglichkeiten sowie Problemtypen, die sich mit Hilfe solcher Netze loesen lassen. Im Anhang findet sich ein deutsch- englisches Woerterbuch und ein Verzeichnis der in dem Buch verwendeten Symbole.

Das Hardcover schliesst eine Luecke innerhalb des deutschsprachigen Buecherangebots zu diesem Thema: Fast alle verfuegbaren Titel bieten lediglich eine Einfuehrung. Wer aber tiefer in die Welt kuenstlicher Dendriten und Synapsen einsteigen will, muss sich muehsam ueberwiegend englischsprachige Literatur zusammenklauben, um dann mit Informationen ueberschuettet zu werden. Das Handbuch hilft dem Leser in dieser Situation, die Uebersicht zu behalten.