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26.06.2006 - 

Im Börsenrückblick

Normal ist das nicht

Freenet-Anleger brauchen starke Nerven: Zuletzt zog sich die Durststrecke an der Börse vom Jahreshoch im Januar (25,71 Euro) in einer direkten Kurve bis zum Jahrestief am 14. Juni (15,56 Euro) hin. Vergangene Woche folgte dann das Comeback mit einem Kursanstieg um stattliche 15 Prozent.

Ein Grund war, dass in die Gerichtsverfahren der fusionierenden Mobilcom AG und ihrer Schwester Freenet AG mit klagenden Aktionären Bewegung gekommen ist. Beide Seiten signalisierten plötzlich "Kompromissbereitschaft", nachdem sie vom Kieler Landgericht ins Gebet genommen worden waren. Am Landgericht Hamburg waren zuvor Klagen von drei Freenet-Anteilseignern abgewiesen worden, die Entscheidung für den Antrag auf sofortige Verschmelzung soll Anfang August fallen.

Zudem darf sich Freenet in den Übernahmepoker um das Access-Geschäft von AOL Deutschland einmischen, denn ein Großaktionär von Mobilcom stellte Kapital in Aussicht. Am Freitag schließlich drohte Eckhard Spoerr, Chef von Mobilcom und Freenet, einen Verkauf von Freenet an, falls das Oberlandesgericht Schleswig in der zweiten Instanz die Fusion kassieren sollte. Da war dann auch plötzlich die Rallye an der Börse wieder beendet. (ajf)