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Informationen des Normenausschusses Informationsverarbeitungssysteme (NI)


29.09.1989 - 

Normentwürfe für Btx-Textseiten und paketorientierte Protokolle

Im August 1989 wurden vom Normenausschuß Informationsverarbeitungssysteme (NI) im DIN Deutsches Institut für Normung e.V. die folgenden Normentwürfe für Bildschirmtext und Datenübermittlung veröffentlicht:

E DIN 33 853 Teil 7 (08.89)

Büro- und Datentechnik: Endgeräte für Bildschirmtext, Btx-Testseiten (Einsprüche bis 30.11.1989)

Der Normentwurf legt Testseiten zur Beurteilung von Anzeigeeinrichtungen und Drucken in Verbindung mit Btx-Endgeräten fest.

Diese Testseiten enthalten den in der FTZ-Richtlinie 154 D 2 festgelegten Zeichenvorrat. Sie stellen keine Anforderungen an Endgeräte für Bildschirmtext dar; sie haben vielmehr den Zweck, sowohl einen Vergleich als auch eine Beurteilung von Anzeigeeinrichtungen und Druckern in folgenden Bereichen zu ermöglichen:

- Anzahl der wiedergegebenen Schrift- und Grafikzeichen,

- grafische und farbliche Darstellung der Zeichen,

- Schreibzeit,

- Kapazität des Speichers.

Diese Norm ist auch durch Btx abrufbar. Entgegen dem sonst üblichen Layout ist der Norminhalt so dargestellt, wie er sich bei Abruf über Btx auf dem Bildschirm darstellt.

E DIN ISO 8208 (08.89)

Datenkommunikation: Paketvermittlungsprotokoll für Datenendeinrichtungen nach CCITT X.25; Identisch mit ISO/IEC DIS 8208:1988 (Einsprüche bis 30.11. 1989)

Der Normentwurf beschreibt das Zugangsprotokoll für DEEs zu einem paket- und verbindungsorientierten Datennetz nach CCITT X.25. Er ermöglicht den Betrieb von virtuellen Wähl- sowie Standverbindungen. Zusätzlich zum X.25-Paketvermittlungsprotokoll beschreibt er die direkte Kopplung von zwei DEEs ohne zwischengeschaltetes Datennetz nach CCITT X.25.

Dabei wird die fehlerfreie Übermittlung der Datenpakete durch die unterlagerte Sicherungsschicht vorausgesetzt. Die Sicherungsschicht verwendet DÜ-Blöcke, die jeweils nur ein Datenpaket enthalten. Die Länge der Datenpakete ist ein ganzzahliges Vielfaches von Oktetts.

Norm und Normentwurf sind bei der Beuth-Verlag GmbH in Berlin 30, Burggrafenstraße 6, erhältlich.

DIN-Normen für Text- und Bildschirmtextendgeräte

Im September 1989 wurden vom Normenausschuß Informationsverarbeitungssysteme (N1) im DIN Deutsches Institut für Normung e.V. die folgenden Normen für Textendgeräte, Managementbänder und Datenkommunikation veröffentlicht: DIN 32 743 Teil 9 (09.89)

Büro- und Datentechnik; Endgeräte für die Textkommunikation; Schriftzeichendarstellung bei Geräten mit eingeschränktem Zeichenvorrat

Die Norm enthält die Festlegung von Beispielen für die Darstellung des gesamten Teletex-Schriftzeichenvorrats bei Druckern mit eingeschränktem Zeichenvorrat.

DIN 33 853 Teil 9 (09.89)

Büro- und Datentechnik, Endgeräte für Bildschirmtext; Schriftzeichendarstellung bei Druckern mit eingeschränktem Zeeichenvorrat.

Die Norm enthält die Festlegung von Beispielen für die Darstellung des gesamten Bildschirmtext-Schriftzeichenvorrats bei Druckern mit eingeschränktem Zeichenvorrat.

DIN 66 011 Beiblatt 1 (09.89)

Magnetbänder zur Speicherung digitaler Daten; Hinweise für den Datenträgeraustausch

Das Beiblatt enthüllt Hinweise für den Austausch von Magnetbändern zur Speicherung digitaler Daten auf Spulen mit Schreib- und Selbstladering unter verschiedenen Datenverarbeitungsanlagen.

DIN ISO 85 71 Teil 1 (09.89)

Informationsverarbeitungssysteme; Kommunikation Offener Systeme; Dateiübermittlung, Zugriff und Verwaltung; Allgemeine Einführung; Identisch mit ISO 8571-1:1988

Das Basis-Referenzmodell für die Kommunikation Offener Systeme (Normentwurf DIN ISO 7498) enthält als Schicht 7 die Anwendungsschicht. Die Norm DIN ISO 8571 Teil 1 bis 4 definiert die speziellen Dienst- und Protokollelemente für den Transfer von Dateien, den Zugriff auf Dateiinhalte und das Erzeugen und Löschen von Dateien. Der Teil 1, Allgemeine Einführung, enthält die Definitionen, die in den folgenden Teilen verwendet werden.

Diese Norm beschreibt einen Anwendungsdienst Dateiübermittlung, Dateizugriff und Datenverwaltung und definiert die Dienstelemente und das Protokoll für

- die Übermittlung vollständiger Dateien oder von Teilen von Dateien (Dateneinheiten),

- den Zugriff auf Dateiinhalte: Lesen, Modifizieren, Löschen von Teilen einer Datei (Dateieinheiten),

- das Erzeugen und Löschen von Dateien sowie das Lesen und Ändern der Dateieigenschaften (Dateiattribute).

Die Beziehung zwischen zwei FTAM, File Transfer, Access and Management, Anwendungsinstanzen ist unsymmetrisch. Dabei ergreift eine Instanz, die aktive Instanz, die Initiative, während die andere, die passive Instanz, nur auf die Anforderungen der aktiven Instanz reagiert. Auf jedem realen System können sich aktive und passive Instanzen befinden, so daß den Benutzern in jedem System die gleichen FTAM-Dienste zur Verfügung stehen.

DIN ISO 85 71 Teil 2 (09.89)

Informationsverarbeitungssysteme; Kommunikation Offener Systeme; Dateiübermittlung, Zugriff und Verwaltung, Definition des virtuellen Dateispeichers; Identisch mit ISO 8571-2:1988

Das Basis-Referenzmodell für die Kommunikation Offener Systeme (Normentwurf DIN ISO 7498) enthält als Schicht 7 die Anwendungsschicht. Die Norm DIN ISO 8571 Teil 1 bis 4 definiert die speziellen Dienst- und Protokollelemente für den Transfer von Dateien, den Zugriff auf Dateiinhalte und das Erzeugen und Löschen von Dateien. Teil 2: Definition des virtuellen Dateispeichers.

DIN ISO 85 71 Teil 3 (09.89)

Informationsverarbeitungssysteme; Kommunikation Offener Systeme; Datenvermittlung, Zugriff und Verwaltung; Definition des Dateidienstes; Identisch mit ISO 8571-3:1988

Das Basis-Referenzmodell für die Kommunikation Offener Systeme (Normentwurf DIN ISO 7498) enthält als Schicht 7 die Anwendungsschicht. Die Norm DIN ISO 8571 Teil 1 bis 4 definiert die speziellen Dienst- und Protokollelemente für den Transfer von Dateien, den Zugriff auf Dateiinhalte und das Erzeugen und Löschen von Dateien. Teil 3: Definition des Dateidienstes.

DIN ISO 85 71 Teil 4 (09.89)

Informationsverarbeitungssysteme; Kommunikation Offener Systeme, Dateiübermittlung, Zugriff und Verwaltung, Festlegung des Dateipotokolls, Identisch mit ISO 85714:1988

Das Basis-Referenzmodell für die Kommunikation Offener Systeme (Normentwurf DIN ISO 7498) enthält als Schicht 7 die Anwendungsschicht. Die Norm, DIN ISO 8571 Teil 1 bis 4 definiert die speziellen Dienst- und Protokollelemente für den Transfer von Dateien, den Zugriff auf Dateiinhalte und das Erzeugen und Löschen von Dateien. Teil 4: Festlegung des Dateiprotokolls.

DIN ISO 8602 (09.89)

Kommunikation Offener Systeme, Spezifikation des Protokolls zur Erbringung des verbindungslosen Transportdienstes; Identisch mit ISO 8602:1987

Das Basis-Referenzmodell DIN ISO 7498 für die Kommunikation Offener Systeme (OSI) enthält die Transportschicht. Die vorliegende Norm beschreibt das Protokoll zur Erbringung des verbindungslosen Transportdienstes. Im Gegensatz zur verbindungsorientierten Datenübertragung werden bei der verbindungslosen Datenübertragung einzelne Dateneinheiten von einem Transportdienstbenutzer zu einem anderen Transportdienstbenutzer übertragen, ohne daß der empfangende Benutzer zuvor seine Bereitschaft zur Annahme der Daten erklärt hat.

Die folgenden Funktionen werden erbracht:

- Auswahl des Vermittlungsdienstes;

- Adressenabbildung von Transportadressen auf das Adressierungsschema des Vermittlungsdienstes;

- Übermittlung der Protokolldateneinheiten der Transportschicht;

- Fehlererkennung.

DIN ISO 88 78 (09.89)

Kommunikation Offener Systeme; Benutzung von X.25 zur Erbringung des verbindungsorientierten Vermittlungsdates; Identisch mit ISO 8878:1987

Die Norm definiert zwei Methoden zur Erbringung des verbindungsorientierten OSI-Vermittlungsdienstes bei Benutzung des Paketvermittlungsprotokolls nach CCITT X.25. Die erste Methode, im Hauptt(..) legt die Abbildung fest zwischen Elementen der Version des Paketvermittlungsprotokolls von 1984 und Elementen des verbindungsorientierten OSI-Vermittlungsdienstes. Die zweite Methode, im Anhang A, definiert ein teilnetzspezifisches Anpassungsprotokoll, welches dazu dient, den verbindungsorientierten OSI Vermittlungsdienst über Teilnetzen oder mit Geräten, die die Version des Paketvermittlungsprotokolls von 1980 benutzen, zu erbringen.

Diese Norm legt fest, wie der in DIN ISO 8348 (Entwurf) definierte Vermittlungsdienst zur Kommunikation Offener Systeme bei Benutzung des Paketvermittlungsprotokolls nach DIN ISO 8208 (Entwurf) erbracht werden kann.

Im Anhang C dieser Internationalen Norm werden Hinweise gegeben, wie aus den Zugangspunktadressen des Vermittlungsdienstes die Adressen des Teilnetzanschlusses abgeleitet werden können.

Anhang D gibt Hinweise zur Kodierung der Zugangsadressen des Vermittlungsdienstes im Paketvermittlungsprotokoll nach CCITT X.25.

Anhang E gibt Hinweise, wie bei der Dienstqualität des Parameters Übertragungszeit verhandelt werden kann.