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19.01.2009

Nortel sucht Schutz vor den Gläubigern

Es war eine Pleite mit Ansage: Bevor Nortel Mitte vergangener Woche in den USA Gläubigerschutz nach Paragraph 11 des US-Konkursrechts beantragte, hatte der Konzern bereits Anfang Dezember Insolvenzberater ins Haus geholt. Die fällig gewordenen Zinsen in Höhe von 107 Millionen Dollar waren jedoch nur der Anlass. Der Schritt sei notwendig geworden, um Nortel "ein für alle Mal auf eine sichere finanzielle Basis zu stellen", erklärte CEO und President Mike Zafirovski in einem offenen Brief. Angesichts bestehender Rücklagen von 2,4 Milliarden Dollar könne Nortel die Restrukturierung bei laufendem Geschäftsbetrieb stemmen. Die Rahmenbedingungen sind alles andere als rosig. So versucht Nortel bereits seit 18 Monaten, den Bereich Metro Ethernet zu verkaufen.

Aufspaltung wahrscheinlich

Viele Experten rechnen damit, dass Nortel in einen Bereich für Carrier- sowie einen für Enterprise-Equipment aufgespalten wird. Im Provider-Geschäft dürften die Funktechniken Wimax und LTE im Mittelpunkt stehen, während Nortel im Business-Segment eine viel versprechende Allianz zum Thema Unified Communications mit Microsoft geschlossen hat. (mb)