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24.09.1999 - 

Symantecs Utility-Sammlung im Jahr-2000-Outfit

Norton Systemworks 2000 hält PC-Systeme in Schuß

DÜSSELDORF (CW) - Rechtzeitig vor dem Millenniumswechsel hat der Utility-Spezialist Symantec seine Produktpalette aufgefrischt. Mit "Systemworks 2000" präsentiert der Hersteller eine Sammlung seiner PC-Werkzeuge "Utilities 2000", "Antivirus 2000", "Cleansweep 2000" sowie "Crashguard 2000".

Systemworks 2000 enthält die aktuellen Norton-Produkte für Virenschutz, Systemoptimierung, Datenpflege, Absturzschutz und Updates für die Microsoft-Betriebssysteme Windows 95 und 98. Alle Produkte sind unter einer einheitlichen Oberfläche integriert, aber auch einzeln installierbar beziehungsweise als Einzelprodukte erhältlich. Das Komplettpaket bietet verschiedene Installationsoptionen: normal, kompakt und minimal sowie individuell. Der neue "Live Advisor" ist ein kostenloser Dienst, der den Benutzer auf Wunsch via Internet mit Informationen über Updates, Upgrade-Möglichkeiten, Service und Support sowie Tips und Tricks gegen aktuell kursierende Viren versorgt. Norton Systemworks 2000 kostet etwa 200 Mark, das Upgrade von jedem Einzelprodukt ist für 150 Mark erhältlich.

Zum Umfang der Sammlung gehören die Norton Utilities 2000, mit denen sich PC-Probleme vorbeugen, erkennen und reparieren lassen. Die neue Windows-Hardware-Diagnose prüft die PC-Hardware und stellt sicher, daß alle Komponenten wie Festplatten, CD-ROM, Speicher, Soundkarte, Lautsprecher, PCMCIA- und Videokomponenten sowie Tastatur, Maus und Modem fehlerfrei arbeiten. Der "System Check" faßt alle wichtigen Dienstprogramme der Norton Utilities zusammen, so daß sich das gesamte System mit einem einzigen Assistenten per Mausklick auf Fehler untersuchen läßt - auf Wunsch auch zeitgesteuert automatisch. Der "Win Doctor" prüft das Betriebssystem im Hintergrund und sorgt für eine Lokalisierung sowie Behebung von Windows-Problemen. Der "Disk Doctor" spürt bereits bestehende und drohende Datenträgerprobleme auf und beseitigt sie, heißt es bei der deutschen Niederlassung des Herstellers.

Die weiterentwickelte Komponente "Speed Disk" verbessert die Systemleistung durch eine bessere Plazierung von Dateien auf der Festplatte. Speed Disk arbeitet laut Symantec schneller und benötigt dabei weniger Speicherplatz als die Vorgängerversion. Die Registry-Prüfung im Win Doctor findet und entfernt automatisch überflüssige sowie fehlerhafte Einträge in der unter Windows teils sehr unübersichtlichen Registrierdatenbank und erhöht dadurch neben der Geschwindigkeit vor allem die Stabilität des Systems. Norton Speed Start verkürzt den Ladevorgang von Anwendungen laut Hersteller bis auf die Hälfte der sonst üblichen Zeit.

Während der Anwender mit dem PC arbeitet, sucht der Norton System Doctor im Hintergrund nach Störungen und Fehlern. Darüber hinaus warnt "Crashguard" bei bevorstehenden Abstürzen und hilft, den Rechner wieder zu beleben, ohne daß dabei die bearbeiteten Dateien verlorengehen. Bei einem Totalabsturz lassen sich die wichtigsten Funktionen direkt von der CD aus starten. Alternativ kann der Rechner auch von der bootfähigen CD unter DOS gestartet und das Notfallprogramm "Emergency" ausgeführt werden. Eine dritte Möglichkeit bietet der "Rescue Recovery Assistant". Falls der Anwender zuvor mit Hilfe von Norton Zip Rescue seine Windows-Konfiguration auf einem Zip- oder Jaz-Drive gespeichert hat, vergleicht Rescue Recovery diese Daten mit der abgestürzten Version auf dem Rechner und ersetzt fehlende oder beschädigte Dateien. Das einzelne Programm ist für knapp 100 Mark erhältlich, das Upgrade kostet etwa 69 Mark.

Gleichzeitig offeriert Symantec mit Norton Cleansweep 2000 eine neue Version des Festplattenreinigers für Windows 95, 98 und NT. Die Applikation beseitigt automatisch nutzlose Daten wie temporäre Files oder Verknüpfungen aus dem Internet, überfüllte Papierkörbe, Dateien in verlorenen Clustern und die ständig wachsende Registrierdatenbank automatisch. Mit verschiedenen Assistenten lassen sich Daten löschen, archivieren, sichern, verschieben und kopieren.

Das Werkzeug protokolliert dabei sämtliche Installationen und Änderungen an Konfigurationsdateien mit einem Installationsmonitor, der später die Grundlage für eine rückstandlose Deinstallation bildet. Um auch Anwendungen problemlos löschen zu können, die bereits vor der Installation von Cleansweep 2000 auf dem Rechner waren, besitzt der Uninstaller eine Datenbank mit Informationen zu mehr als 1000 Programmen. Ein mehrstufiges Sicherheitskonzept soll dafür sorgen, daß nicht versehentlich elementare Dateien gelöscht werden. So können beispielsweise vorab bestimmte Dateitypen festgelegt werden, die bei einem versehentlichen Löschen automatisch aus dem Papierkorb gerettet und in den Safe geschoben werden.