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19.01.1996 - 

Sharp, NEC und IBM als treibende Kraefte

Notebook-Displays erreichen die Groesse von Desktop-Monitoren

IBMs LCD-Fabrikation Display Technologies Inc. bietet derzeit schon ein Aktiv-Matrix-Display mit einer 12,1-Zoll-Diagonale an, das mit 800 mal 600 Pixel aufloest und 64000 Farben darstellen kann. Ein entsprechendes Angebot von NEC unterstuetzt sogar 16 Millionen Farben.

Fuer das zweite Quartal 1996 wird erwartet, dass die Sharp Electronics Corp. 11,3 und 12,1 Zoll grosse Displays ausliefern wird, die nur etwa zehn Prozent teurer sein sollen als solche mit 10,4 Zoll. Derzeit sind Aktiv-Matrix-Bildschirme in dieser Groesse fuer etwa 400 bis 700 Dollar zu haben. Die neuen Displays sollen mit 800 mal 600 (11,3 Zoll) beziehungsweise 1024 mal 768 Bildpunkten (12,1 Zoll) aufloesen.

Wie die CW-Schwesterpublikation "Infoworld" erfahren hat, plant Sharp fuer dieses Jahr ausserdem die Produktion von Aktiv-Matrix- LCDs, die mit Bilddiagonalen von 13 und 15 Zoll aufwarten. Sie sind allerdings weniger fuer portable Rechner gedacht als vielmehr als Ersatz fuer herkoemmliche Desktop-Monitore mit 15 und 17 Zoll.

Sharp ergaenzt damit die fuer 1997 angekuendigte Produktlinie von Passiv-Matrix-Displays mit Bildschirmdiagonalen von 13,3, 15 und 17,7 Zoll, die ebenfalls herkoemmliche Monitore ersetzen soll. Solche LCDs sind einfacher und kostenguenstiger herzustellen als Aktiv-Matrix-Displays, die dafuer eine bessere Bildqualitaet liefern. Nach eigenen Angaben konnte Sharp die Nachteile der Passiv-Matrix-Technik wie Schattenbilder oder langsame Antwortzeiten durch das "Adressing"-Verfahren kompensieren.