Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

31.01.1997 - 

Texanischer Hersteller meldet Verluste

Notebook-Division von TI geht in Besitz von Acer über

Finanzielle Details der Übernahme wurden nicht veröffentlicht. Die beiden Firmen sind bereits seit geraumer Zeit eng verbunden. 1989 hatten sie ihr erstes Joint-venture, TI-Acer Inc., gegründet.

TI-Acer ist der größte Dynamic-Random-Access-Memory- (DRAM-)Produzent Taiwans. In der Chipentwicklung arbeiteten die Unternehmen in der Vergangenheit eng zusammen. Auch im Notebook-Bereich hatten TI und Acer bei der Entwicklung des "Extensa 900" kooperiert.

In den vergangenen beiden Jahren konnte TI seine Umsätze bei tragbaren Rechnern mehr als verdoppeln. Laut der jüngsten Marktanalyse der International Data Corp. (IDC) lag das Unternehmen damit auf Platz vier in den USA und auf Platz sechs weltweit. Acer, bisher siebtgrößter PC-Hersteller der Welt, möchte durch die Übernahme seinen Bekanntheitsgrad und die Verkaufszahlen seines weltweiten Notebook-Geschäfts verbessern und seine Unternehmensumsätze steigern. Vor allem im US-Großkundenmarkt war das taiwanische Unternehmen mit seinen Portables bisher nur mäßig erfolgreich gewesen.

Die Meldung über den geplanten Verkauf ließ die Aktie von Texas Instruments trotz Verlustmeldungen von 29 Millionen Dollar für das vierte Quartal 1996 und einen Rückgang des Dow-Jones-Index am selben Tag um 94 Punkte um sieben Dollar ansteigen. Als Grund für die Quartalsverluste hatte TI vor allem den Preisverfall bei DRAM-Bausteinen angeführt, der innerhalb des vergangenen Jahres bei 80 Prozent gelegen hatte.

Künftig will das Unternehmen aus Palo Alto sich stärker auf sein Kerngeschäft, die Chipproduktion, konzentrieren. TI ist vor allem als Hersteller digitaler Signalprozessoren (DSPs) bekannt, die besonders in Telekommunikations- und Multimedia-Equipment eingesetzt werden.