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04.12.2006

Notebook Ferrari 5005WLHi von Acer

Schumi fährt nicht mehr. Formel-1-Freunde können ihre Trauer aber mit dem opulent ausgestatteten "Ferrari 5005WLHi" von Acer bekämpfen.

Von Thomas Rau, PC-Welt

Unsere Schwesterpublikation "PC-Welt" hat das - zumindest namentlich schnellste - Notebook "Ferrari 5005 WHLi" von Acer unter die Lupe genommen. Lesen Sie hier, ob das rund 2.550 Euro (UVP) teure Gerät seinem Namen gerecht wird.

Im 5005 WHLi setzt Acer auf eine Doppelkern-CPU von AMD. Der Chip Turion 64 X2 TL-60 erreichte im Leistungstest Sysmark 2004SE 196 Punkte - damit liegt der Laptop auf dem Temponiveau eines ähnlich ausgestatteten Centrino-Notebooks mit Core Duo T2500, der ebenfalls mit 2 GHz taktet. Gegenüber einem Core2-Duo-Mobilrechner liegt er aber um rund 15 bis 20 Prozent zurück. Im Ferrari arbeitet keine High-End-Spielekarte, sondern das Mittelklassemodell ATI Mobility Radeon X1600. Die meisten Spiele laufen damit auch in der hohen nativen Displayauflösung (1.680 x 1.050) ruckelfrei - bei aktuellen Spielen müssen Sie aber Auflösung oder Bildqualität herunterschrauben, um flüssig zu spielen.

Hier löst Acer das Versprechen ein, das der Name Ferrari gibt - im Notebook findet sich jede Menge aktuelle Technik, zum Beispiel eine große Perpendicular-Recording-Festplatte und ein HD-DVD-Laufwerk für Scheiben mit hoch aufgelösten Filmen. Das Display des Ferrari 5005WHLI besitzt allerdings keine Full-HD-Auflösung: Will man Filmmaterial in 1.080i/p originalgetreu anschauen, muss man es per HDMI-Ausgang über ein entsprechendes externes Display ausgeben.

Auch bei der Kommunikation bekommt man beim Ferrari 5005WHLi eine All-Inclusive-Ausstattung mit Gigabit-LAN, Bluetooth sowie ein 11a/g-WLAN-Modul mit Atheros-Chipsatz. Für Peripheriekarten stehen ein PC-Card- und ein Expresscard-Slot zur Verfügung - von Letzterem aber nur die kleine Variante. In den Karton packt Acer außerdem noch eine optische Bluetooth-Maus im passenden Design sowie ein VoIP-Telefon, das sich ebenfalls per Bluetooth mit dem Notebook verbinden lässt.

Mit guten Werten für maximale Helligkeit und Kontrast ging das Breitbilddisplay aus unseren Tests. Außerdem überzeugte es mit kräftigen Farben. Im oberen Bereich zeigten sich jedoch links und rechts deutliche Abschattungen. Auf dem Panel in unserem Testmodell war ein leichtes Flimmern zu erkennen. Ferrari-untypisch war das Notebook recht leise - auch unter voller Last blieb der Lüfter unter der Störgrenze. Dafür erwärmte sich im Dauerbetrieb das Gehäuse auf der Unterseite etwas.

Dieser Ferrari bleibt am besten in der Garage - sprich auf dem Schreibtisch. Zwar läuft das Notebook knapp über drei Stunden. Für den regelmäßigen mobilen Einsatz ist es aber mit über drei Kilogramm zu schwer.

Das 5005WLHi ist ein sehr gut ausgestatteter Desktop-Ersatz, der auch optisch gefällt. Trotzdem liegt der Preis für das Gebotene etwas zu hoch, zumal das Notebook nicht ganz an der Tempospitze liegt.