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13.10.2009 - 

Extrem leichter Allrounder

Notebook Samsung X520-Aura unter der Lupe

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Das Samsung "X520-Aura" wiegt nur knapp über zwei Kilogramm - trotz 15,6 Zoll-Display. Im PC-Welt-Test zeigte das Notebook viel Ausdauer, aber wenig Rechenleistung.

Das Samsung "X520-Aura" wiegt nur knapp über zwei Kilogramm - trotz 15,6 Zoll-Display. Im PC-Welt-Test zeigte das Notebook viel Ausdauer, aber wenig Rechenleistung.

Von Thomas Rau, PC-Welt

Testebricht

Flach, leicht, ausdauernd: Diese Eigenschaften findet man nicht nur bei Netbooks und Subnotebooks. Auch immer mehr Allrounder mit 15-Zoll-Display nehmen diesen Trend auf - zum Beispiel das Samsung X520-Aura. Es wiegt nur 2,06 Kilogramm - und ist damit das leichteste Notebook mit 15,6-Zoll-Display. Selbst einige 13-Zoll-Notebooks sind schwerer als das X520-Aura. Für Käufer besonders angenehm: Die leichten Allrounder sind sehr günstig - das Samsung X520-Aura bekommen Sie für rund 650 Euro.

Tempo

Samsung optimiert das X520-Aura fürs Stromsparen, nicht für Rechenleistung. Im Notebook sitzt der Single-Core-Prozessor Intel Core 2 Solo SU2700, der mit einer Taktrate von nur 1,3 GHz läuft. Er unterstützt 64 Bit, aber keine Virtualisierung - und besonders schnell ist er auch nicht: Im Sysmark 2007 erzielte das Samsung X520-Aura nur 52 Punkte - selbst die günstigsten Notebooks mit einem Standard-Dual-Core-Prozessor sind deutlich stärker. Immerhin ist der leichte Allrounder rund 30 Prozent schneller als ein Netbook - aber auch nur bei Anwendungen, bei denen CPU und Arbeitsspeicher eine große Rolle spielen. Bei Office-Anwendungen dagegen besteht fast kein Tempo-Unterschied.

Ausstattung

Um das geringe Gewicht und den niedrigen Preis zu erreichen, spart Samsung bei der Ausstattung: Die Festplatte ist zwar mit 320 GB ausreichend groß, dem X520-Aura fehlt aber ein optisches Laufwerk. Außerdem arbeitet der Netzwerk-Chip nur mit Fast-Ethernet-Tempo. 11n-WLAN und Bluetooth bringt das X520-Aura aber mit. Bei den Schnittstellen fehlen e-SATA, PC-Card oder Expresscard sowie Firewire, mit dabei sind drei USB-Buchsen, HDMI, VGA sowie ein Kartenleser. Docking-fähig ist das Samsung X520-Aura nicht.

Display

Samsung verspricht für das X520-Aura eine maximale Displayhelligkeit von 220 cd/m2. Das konnten wir im Test nicht nachvollziehen: Die maximale Leuchtdichte erreichte das Display in der Mitte mit 191 cd/m2. Über neun Messpunkte gemittelt war das spiegelnde 15,6-Zoll-Display 175 cd/m2 hell - mittelmäßig. Der Bildschirm war aber sehr gleichmäßig ausgeleuchtet, auch Farben stellte das X520-Aura sehr ausgewogen und neutral dar. Weiterer Ergonomie-Pluspunkt: Der Lüfter war auch bei hoher Systemlast kaum zu hören.

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