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Kunstwerk oder Werkzeug?


13.10.2000 - 

Notebooks: Auch Dell im Farbrausch

MÜNCHEN (CW) - "Mehr als nur ein leistungsfähiges Notebook" - mit dieser Prämisse hat US-Direktanbieter Dell seine Notebook-Reihe "Inspiron" um einen stilvollen Kandidaten für den Consumer-Bereich ergänzt.

Mit einer auswechselbaren "Snap-on"-Verkleidung in fünf Farben lässt sich das Gehäuse des Neuzugangs "Inspiron 4000" der jeweiligen Geschmackslaune des Anwenders anpassen.

Extravagantes Design und viel Farbe scheinen auf der Prioritätenliste des texanischen Herstellers momentan ganz oben zu stehen: Vor einem Jahr präsentierte Dell seinen Mobilcomputer "Inspiron 3800" in vier Farbversionen und stellte erst kürzlich im Zuge einer umfassenden Designüberholung ein neues PC-Gehäuse in Grau sowie Business-Notebooks im Trend-Gewand vor.

Mobilcomputer mit Chamäleon-Eigenschaften scheinen allgemein in Mode: So präsentierte beispielsweise IBM im letzten Jahr farbige Verkleidungen für seine Thinkpad-I-Serie 1400. Aber auch Compaqs Presario sowie Hewlett-Packards Pavilion-PCs bieten ihren Besitzern seit Sommer dieses Jahres die Möglichkeit, die Farbe ihrer Tragbaren zu wechseln. Außer seinem bunten Design hat der neue Inspiron von Dell Folgendes zu bieten: Er lässt sich mit Intels aktuellster Chipgeneration, darunter auch mit den neuen 800- beziehungsweise 850-Megahertz-Varianten des Mobile Pentium III bestücken, die die proprietäre Stromspartechnik "Speedstep" des Chipriesen unterstützen. Zur weiteren Ausstattung des Notebooks gehören unter anderem eine ATI Rage Mobility 128 Video-Grafikkarte mit 8 MB SGRAM sowie 64 MB Hauptspeicher (erweiterbar auf 512 MB).

In der Basiskonfiguration mit 600-Megahertz-Celeron-Prozessor, einem 14,1-Zoll-XGA-Display, 64 MB RAM, 8 MB Grafikspeicher sowie 6-GB-Festplatte und Windows ME kostet der Inspiron 4000 knapp 1700 Dollar.

Analysten stehen dem seit Apples Imac zu beobachtenden Farb- und Formenrausch in der Hardwarebranche eher skeptisch gegenüber. Der näher liegende Erfolgsfaktor ist nach Ansicht der Auguren nach wie vor die Stabilität der Produkte. "Es handelt sich schließlich nicht um Kunstwerke, sondern um Werkzeuge", so Dataquest-Analyst Mike McGuire.