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18.10.2002 - 

Jede Menge Tragbare

Notebooks: Die mobile Herbstkollektion ist da

MÜNCHEN (CW) - Ob superflach oder ultrakompakt, als Desktop-Ersatz oder Multimedia-Talent mit DVD-Brenner - im trotz der anhaltenden IT-Krise unerschütterlichen Notebook-Segment findet sich derzeit ein buntes Geräte-Allerlei. Neben einer Laptop-Kaskade aus dem Hause Toshiba haben auch Sony, Panasonic und Hewlett-Packard (HP) ihr Angebot an mobilen Rechnern erweitert.

Gleich sechs Notebooks schickt Toshiba in den Herbst. Das aktuelle Spitzenmodell der "Business-Plattform" des Herstellers stellt das "Tecra 9100" dar. Die Maschine arbeitet mit einem auf zwei Gigahertz getakteten mobilen Pentium 4 und ist mit 256 MB Hauptspeicher (maximal 1 GB), einer 60-GB-Festplatte und einem 14,1-Zoll-TFT-Display bestückt. Mit integrierten Modulen für WLAN und Bluetooth, einer Fast-Infrared-(Fir-)Schnittstelle, Netzadapter und eingebautem Modem zeigt sich das neue Business-Flaggschiff ausgesprochen kommunikativ. Darüber hinaus bietet der Tecra-Neuzugang einen Slot für Secure-Digital-(SD-)Karten, einen TV-Ausgang und ein DVD-ROM-Laufwerk. Die neue Top-Konfiguration kostet knapp 5800 Euro.

Multimedia- und Grafiktalent

Als "preisgünstiges Multimedia-Notebook" für Privat- und Soho-Anwender preist der Hersteller sein "Satellite 1110-Z14" an. Das Gerät nutzt einen 1,5-Gigahertz-Mobile-Celeron mit 256 KB L2-Cache und 400-Megahertz-Frontside-Bus und besitzt 256 MB Arbeitsspeicher (maximal 1 GB). Zur weiteren Ausstattung gehört eine 20-GB-Festplatte und ein 14,1-Zoll-TFT-Display. Integriert sind zudem ein Disketten- und ein Kombilaufwerk aus DVD-ROM und CD-RW, Modem und LAN-Adapter sowie ein "Bass Enhanced Sound System". Das 1110-Z14 ist für 1449 Euro erhältlich.

Seit Oktober auf dem Markt ist das "Satellite 2410-404", dessen Grafikleistung Toshiba besonders hervorhebt. Die Ausstattung des Geräts umfasst neben einer "Nvidia-Gforce4-420-Go"-Grafikkarte und 32 MB Bildspeicher einen 1,8-Gigahertz-Pentium-4-M, 512 MB DDR-RAM, eine 30-GB-Festplatte, ein integriertes Diskettenlaufwerk, ein eingebautes Kombi-Drive und ein 15-Zoll-TFT-Display. Ferner verfügt das Gerät über einen Firewire-Anschluss, einen Steckplatz für eine SD-Karte und einen TV-Ausgang. Der Preis: 1999 Euro.

Weitere Toshiba-Laptops mit Desktop-Herz

In der vergangenen Woche hat Toshiba drei weitere Satellite-Modelle als "Desktop-Ersatz" für Heimanwender und kleine Büros angekündigt. Die jüngsten Notebooks des Herstellers auf Basis von Prozessoren, die eigentlich für ausgewachsene PCs gedacht sind, sollen - anders als ihre Vorgänger "Satellite 5005-S504" und "5005-S507" - nicht an Überhitzung leiden. Letztere hatte dem Unternehmen im August eine US-Sammelklage wegen "fehlerhaften Designs" eingebracht. Bei der neuen "1900"-Serie handle es sich um vollkommen andere, größere Maschinen mit zusätzlichem Hitzeschutz, so Oscar Koenders, Vice President Produkt-Marketing und Produktplanung bei Toshiba. Die beiden Satellite-Modelle "1900-303" und "305" werden von einem Desktop-Pentium-4 mit bis zu 2,4 Gigahertz betrieben. Darüber hinaus verfügen sie über 512 MB DDR-SDRAM, 30 GB Festplattenspeicher, ein 15-Zoll-Display, 32 MB Videospeicher sowie ein DVD/CD-RW-Kombilaufwerk. Das "1900-704" hingegen arbeitet mit einem 2,5-Gigahertz-Pentium-4 und ist unter anderem mit 512 MB RAM, 60-GB-Platte, einem 16-Zoll-Display, Nvidias Grafikchip "Ge Force 440 Go" und 64 MB Videospeicher ausgestattet und soll mit drahtloser Tastatur und Maus auf den Markt gelangen.

Auch Sony hat sein Notebook-Portfolio "Vaio" auf saisonalen Hochglanz gebracht: Die neue, auf AMDs "Mobile-Athlon-XP"-Prozessoren basierende "PCG-FX800"-Serie löst die FX700-Familie des Herstellers ab. Mit dem Highend-Modell "PCG-FX805" (Mobile Athlon XP 1600+), den Midrange-Notebooks "FX804" und "FX802" (Mobile Athlon XP 1500+) sowie dem Einsteiger-Laptop "FX801" (Mobile Athlon XP 1400+) will der Hersteller jedem Bedarf gerecht werden. Zur Ausstattung der Notebooks gehören 256 MB SDRAM (maximal 512 MB), bis zu 30 GB Festplattenspeicher und ein integriertes CD-RW/DVD-ROM- sowie Diskettenlaufwerk. Die Preise liegen zwischen 1500 und 2050 Euro.

Sony: Handliche Leichtgewichte

Für Dauerreisende empfiehlt Sony die beiden Fliegengewichte "PCG-R600HMP" und "HMK". Firmenangaben zufolge halten die knapp zwei Kilogramm leichten Geräte im netzunabhängigen Betrieb bis zu fünf Stunden durch. Dank integriertem Wireless-LAN können Anwender kabellos auf Netzwerk und Peripherie zugreifen. Zu den Connectivity-Funktionen der Notebooks, die von Intels Mobile Pentium III mit einem Gigahertz betrieben werden, gehören eine IEEE-1394-Schnittstelle, ein Memory-Stick-Erweiterungssteckplatz mit Kopierschutzfunktion, ein integrierter Ethernet-Anschluss und ein internes Modem. Die beiden Neuzugänge sind für 2000 Euro erhältlich. Die Modellvarianten "HMPD" und "HMKD" umfassen außerdem eine Docking-Station mit CD-RW/DVD-ROM- und Diskettenlaufwerk.

Mit DVD-Brenner kommt Sonys Luxus-Vaio "GRX516SP" - zum stolzen Preis von 4300 Euro. Dank des integrierten CD-RW/DVD-RW-Laufwerks und der vorinstallierten Software "Click to DVD" sollen Anwender auch unterwegs Videos bearbeiten und mit einem Klick auf DVD verewigen können. Alle neuen Vaio-Modelle lassen sich mit einer Wireless-LAN-PC-Karte und einem WLAN-Access-Point für den kabellosen Einsatz nachrüsten.

Panasonic: Ein Hauch von Notebook

Ein Federgewicht im ultrakompakten Format bietet Panasonic mit seinem "Toughbook CF-R1". Kaum größer als eine A5-Seite, verrichtet das 990 Gramm leichte Notebook mit 10,4-Zoll-Display bis zu sechs Stunden netzunabhängig seinen Dienst. Aufgrund seines "Semi-Ruggedized"-Konzepts soll das 0,7 Millimeter dünne Magnesiumgehäuse die notwendige Stabilität für den mobilen Einsatz bieten. Mit einem Innenleben unter anderem aus einem mobilen P3M-800ULV-Prozessor, 128 MB Arbeitsspeicher (maximal 256 MB), einer "SMI-Lynx-3DM"-Grafikkarte, 4 MB Videospeicher und 20-GB-Platte kostet die Windows-XP-basierende Notebook-Flunder 2499 Euro.

HP hat sein Notebook-Angebot um ein kostengünstiges Athlon-basierendes Modell für kleine Unternehmen erweitert. In der Basiskonfiguration, die unter anderem einen Athlon XP 1400+ von AMD, ein 13,3-Zoll-Display, eine 20-GB-Platte und 128 GB Hauptspeicher umfasst, ist das "Compaq Evo N1015v" für 899 Dollar zu haben und damit das bislang günstigste Gerät im Portfolio des Herstellers. Ihre niedrigen Preise verdanke die aktuelle Notebook-Reihe nicht zuletzt dem Einsatz von - im Vergleich zu Intel-CPUs - häufig deutlich günstigeren AMD-Prozessoren, so HP-Produkt-Managerin Helen Daniel. Die neuen Portablen, die in einer Reihe von Konfigurationen - unter anderem mit WiFi-Modul, das im Multiport-Slot auf der Display-Rückseite des Compaq-Notebooks Platz findet - auf den Markt kommen sollen, werden laut Daniel die "Evo N115"-Linie des Herstellers ablösen, in der ebenfalls AMD-Chips zum Einsatz kommen. (kf)