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19.11.1999 - 

Fachliteratur/Neue Bücher über das Groupware-System

Notes 5 anwenden, programmieren und administrieren

MÜNCHEN (CW) - Rund ein halbes Jahr nach Freigabe von "Notes/Domino 5.0" tragen die Buchverlage diesem bedeutenden Update Rechnung. Das Spektrum der Titel reicht von Büchern für Endanwender bis zu solchen für Systemverwalter und Programmierer.

Sowohl Endanwender als auch Entwickler wollen Scot Haberman und Andrew Falciani mit ihrem dickleibigen Buch ansprechen (Das Lotus Domino/Notes 5 Buch. Düsseldorf Sybex 1999, 99,95 Mark). Nach einer umfangreichen Einführung, die die Verwendung von Mail, Kalender sowie Datenbanken beinhaltet, kommen auch Funktionen für Fortgeschrittene zur Sprache. Darunter fallen die Offline-Nutzung, die Integration mit anderen Anwendungen sowie Datensicherheit. Rund 400 der insgesamt 896 Seiten entfallen auf die Anwendungsentwicklung - eine gute Grundlage für den Neuling.

Notes im täglichen Einsatz

Der gleiche Verlag legt zusätzlich ein etwa halb so umfangreiches Buch vor, das sich auf den alltäglichen Einsatz von Notes 5 konzentriert (Claus Bäumler: Lotus Notes 5. Grundlagen für Anwender. Düsseldorf: Sybex 1999, 59,95 Mark). Nach den einführenden Kapiteln geht es beispielsweise um das Nachrichten-Management, um den Kalender, um Networking und Groupware-Funktionen wie Diskussionsforen.

Eine preiswerte Alternative liegt im Taschenbuch-Format vor (Roland Fricke: Lotus Notes, Domino R5. Kaarst: bhv Verlag 1999, 29,90 Mark). Die über 1000 Seiten, die den Leser in Notes und Domino 5 einführen sollen, sind in fünf Teile gegliedert: Installation und erste Schritte, Techniken und Praxis, Know-how für Fortgeschrittene, Tips, Tricks und Tuning sowie den Anhang mit Glossar und Index.

Aus der Reihe Markt und Technik Kompendium gibt es ebenfalls ein sehr umfassendes Buch über Lotus und Domino (Heiko Axt, Matthias Hertel, Martin Wagner: Lotus Domino & Notes. München: Markt und Technik 1999, 99,95 Mark). Das Buch informiert ausführlich über alle Facetten von Notes, vor allem in Hinblick auf das Internet. Der Abschnitt für den Systemverwalter erläutert unter anderem die Installation und enthält Wissenswertes über den Administrator-Client. Glossar und Index fehlen auch hier nicht, allerdings erschwert ein 19 Seiten langes Inhaltsverzeichnis die Orientierung.

Ein weiteres Buch wendet sich zwar besonders an Administratoren und Entwickler, will aber auch den Endanwender ansprechen (Thorsten Kowalski (Hg.): Lotus Notes Domino R 5. Vaterstetten: C & L 1999. 634 Seiten, 69 Mark). Die Zusammenstellung des Inhalts wirkt etwas willkürlich. Da findet sich eine Einführung in den Notes-Client neben technischen Details der Integration von Notes und R/3, einer Kurzübersicht über Lotusscript stehen 50 Seiten über das Domino-Verzeichnis zur Seite. Endgültig für einen schlechten Eindruck sorgt, daß beinahe die Hälfte des Buches mit dem Abdruck einer Lotusscript-Befehlsreferenz gefüllt wird.

Der gleiche Verlag offeriert ein weiteres Buch, das sich an die Entwickler von Notes-Anwendungen richtet (Raimund Mann: Domino Designer R5. Vaterstetten: C & L 1999, 98 Mark). Es handelt sich dabei um die Neuausgabe des Titels "Lotusscript". Im wesentlichen beschränkt das Buch sich genau darauf. Am Ende findet sich auf über 200 Seiten dieselbe Befehlsreferenz von Lotusscript wie bei Kowalski.