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25.02.2000 - 

Verkaufseinbruch zum Quartalsende

Novell: Absatzknick durch Windows 2000

OREM (IDG) - Mit den jüngsten Quartalszahlen erfüllte Novell bei einem Gewinn von 45 Millionen Dollar die Erwartungen der Wall Street nur teilweise. Während nämlich Umsatz- und Gewinnentwicklung die Börsianer zufrieden stellte, enttäuschte die Absatzentwicklung der Produkte.

Mit einer Gewinnsteigerung um 55 Prozent auf 45 Millionen Dollar bilanzierte Novell das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Dabei verbuchten die Netzwerker einen Umsatz in Höhe von 316 Millionen Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung von elf Prozent.

Der Goldesel war dabei erneut Netware. Mit der Server-Plattform setzte Novell allein 154 Millionen Dollar um. Damit lag der Umsatz sechs Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Directory-basierte Service-Applikationen steuerten zum Umsatz 80 Millionen Dollar (plus zehn Prozent) bei. Der Bereich Services, Training und Consulting erwirtschaftete im ersten Quartal 50 Millionen Dollar und verbesserte damit seinen Umsatz um 37 Prozent.

Nach wie vor der wichtigste Markt ist für die Netzwerker die USA. Dort erwirtschafteten sie 166 Millionen Dollar ihres gesamten Umsatzes. Zweitwichtigste Region ist die Region Europa Mittlerer Osten und Asien mit 99 Millionen Dollar.

Eine Entwicklung macht den Netzwerkern dennoch zu schaffen: In den letzten zwei Wochen des Quartals brach der Absatz laut Dennis Raney, Chief Financial Officer bei Novell, dramatisch ein. Novell erklärt den Rückgang damit, dass zahlreiche Unternehmen noch mit Jahr-2000-Fragen beschäftigt seien und deshalb Investitionen zurückgestellt hätten. Unabhängig von den Erklärungsversuchen reagierte die Börse auf ihre Art: Der Kurs der Novell-Aktie fiel nach diesem Eingeständnis um rund 20 Prozent auf 34,41 Dollar.