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Engagiert sich Netzwerker als Content-Provider?

Novell bringt ASP-Software On Demand auf den Markt

15.09.2000
PROVO (IDG) - Netzwerker Novell bewegt sich weiter in Richtung Application- Service-Provider (ASPs). Für diese Zielgruppe haben die Netzwerker mit "On Demand" eine Software auf den Markt gebracht, die es ISPs und ASPs erlaubt, Applikationen und Inhalte via Internet anzubieten.

Das jetzt vorgestellte On Demand basiert auf dem Novell-eigenen "NDS Edirectory" und soll ASPs und ISPs in die Lage versetzen, Kundenkonten und Services zentral zu verwalten. Laut Hersteller lassen sich so die Administrationskosten für die Service-Provider drastisch reduzieren.

Strategisch betrachtet, ist On Demand ein Grundpfeiler von Novells Versuch, sich als Lösungsanbieter für ASPs und ISPs zu etablieren. Zum Aufbau entsprechender Hosting-Lösungen können ASPs die Software mit anderen Novell-Technologien wie der Caching-Technologie der Netzwerker, dem "Ichain Security" oder den E-Business-Services kombinieren. Denkbar wäre künftig auch die Verküpfung mit einem Frontend wie dem geplanten "NDS Web-Portal".

Ebenso vorstellbar ist für Troy Martin, Produkt-Manager für On Demand, die Kombination mit Technologien wie Digitalme. Erste Schritte in diese Richtung sollen bereits mit dem nächsten Release von On Demand, der Version 1.5, realisiert werden, die bereits für die nächsten Monate angekündigt wurde.

Im Gegensatz zu anderen Novell-Produkten wie Netware zahlt der Kunde bei On Demand keinen festen Kaufpreis. Vielmehr muss ein ASP eine monatliche Lizenzgebühr von 1,10 Dollar pro Benutzer an die Netzwerker entrichten.

Glaubt man Gerüchten, so plant Novell mit der Vorstellung von On Demand zudem einen Auftritt als Makler von ASP-Dienstleistungen. Dem Brancheninformationsdienst "Computerwire" zufolge will Novell die erste Anlaufstelle für Firmen sein, die an ASP-Dienstleistungen interessiert sind. Statt ihre Leistungen von einem einzigen Anbieter zu beziehen, könnten die Unternehmen über Novell auf die Services aller angeschlossenen ASPs zugreifen. Der Vorteil, so "Computerwire", liege auf der Hand: Der Kunde hätte nur noch eine zentrale Anlaufstelle. Bei Problemen müsste er sich ebenfalls nur an einen Ansprechpartner wenden. Spekulationen, die allerdings fragwürdig erscheinen - bislang hatte Novell ein Engagement im Content-Provider-Bereich ausgeschlossen.