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03.12.1999 - 

Umsatzrückgang bei nicht verzeichnisbasierten Produkten

Novell macht im Fiskaljahr 1999 gute Kasse mit Applikationen

DÜSSELDORF (CW) - Der Aufwärtstrend bei Novell hält an. Nachdem das Unternehmen lange an seiner neuen Marschroute strickte, scheint sich der Erfolg nun zu festigen. Die Netzwerker schlossen das Geschäftsjahr 1999 mit positiven Ergebnissen sowie einem erfreulichen vierten Quartal ab.

Zufriedene Gesichter gab es in Provo im amerikanischen Bundesstaat Utah, aber auch bei den Aktionären. Novell-CEO Eric Schmidt konnte für das Geschäftsjahr 1999 erfreuliche Ergebnisse berichten. Sein Unternehmen steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent von 1,084 auf 1,273 Milliarden Dollar. Der Gewinn nach Steuern betrug 191 Millionen Dollar oder 55 Cent pro Aktie. 1998 waren es noch 102 Millionen Dollar sowie 29 Cent je Wertpapier. Das entspricht einer Steigerung von 87 Prozent.

Geschäft mit Consulting und Training floriert

Im letzten Quartal des Fiskaljahres, das am 31. Oktober endete, erwirtschaftete die Company insgesamt 345 Millionen Dollar. Der Gewinn nach Steuern lag mit 74 Millionen Dollar 76 Prozent über dem Vorjahresergebnis von 42 Millionen Dollar. Der Gewinn pro Aktie beläuft sich auf 21 Cent.

Laut Novell ist der Anstieg der Einnahmen im Geschäftsjahr 1999 in erster Linie auf die gestiegene Nachfrage nach verzeichnisbasierten Netware-Servern und Applikationen sowie die Bereiche Consulting und Training zurückzuführen. In diesen Sektoren wuchsen die Umsätze gegenüber 1998 um 30 Prozent auf 1,155 Milliarden Dollar.

Novell kauft eigene Aktienpakete zurück

Aufgeschlüsselt nach Produktkategorien ergibt sich für Netware im vierten Quartal ein Umsatz von 176 Millionen Dollar. Das entspricht einem Anstieg um 17 Prozent. Der Umsatz mit Applikationen schnellte um 32 Prozent auf 90 Millionen Dollar hoch, in erster Linie getragen durch den Absatz des Desktop-Management-Systems "Zenworks", der "Novell Directory Services (NDS) for NT" sowie der Caching-Suite "Border Manager". Die Einnahmen bei älteren, nicht verzeichnisbasierten Produkten gingen um 32 Prozent zurück und lagen bei 29 Millionen Dollar. Schmidt zufolge erzielte Novell ferner durch neue OEM-Vereinbarungen mit seinem "Internet Caching System" eine höhere Reichweite am Markt. Zu den Partnern zählen Compaq, Dell, IBM, NEC, Toshiba, Hitachi und Legend.

Der Umsatz in den USA stieg im vierten Quartal 1999 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 191 Millionen Dollar. Die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika verzeichnete ein Wachstum um 29 Prozent auf 104 Millionen Dollar. Spitzenreiter in diesem Wirtschaftsraum sind die Einnahmen in Deutschland, gefolgt von denen in Großbritannien, Skandinavien, den Niederlanden, Frankreich und Polen. Im Bereich Asien und Pazifik erhöhte sich der Umsatz um 31 Prozent, ebenso in Kanada und den übrigen amerikanischen Ländern mit Ausnahme der USA.

In die Bilanz flossen bis zum Ende des vierten Quartals Bareinlagen und kurzfristige Investitionen in Höhe von 895 Millionen Dollar ein. Während der letzten Periode des Geschäftsjahres investierte das Unternehmen 199 Millionen Dollar in den Rückkauf von 9,3 Millionen Novell-Aktien. Im August hatte der Vorstand 500 Millionen Dollar für Aktienrückkäufe bis Ende Oktober 2000 freigegeben. Insgesamt nahm Novell 23 Millionen Aktien aus dem Umlauf.