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09.07.1999 - 

Regelbasiertes Management bald auch mit NDS

Novell peppt Zenworks 2.0 mit Diagnose-Tools auf

NEW YORK (IDG) - Das Desktop-Management-Tool Zenworks wird um Diagnose-Tools, ein besseres Management des Softwarebestands und der Softwareverteilung erweitert. Damit bleibt Novell seiner Linie treu, mehr Applikationen für NDS verfügbar zu machen.

Version 2.0 von Zenworks kommt in Deutschland in zirka drei Monaten auf den Markt. Das Produkt verwaltet Applikationen und Workstations in Netware- und Windows-Netzen - direkt oder remote. Neu ist dabei die Unterstützung erweiterbarer Regeln für Windows-Applikationen, so daß sich Third-Party-Policies integrieren lassen. Zuvor arbeitete Zenworks lediglich mit dem Standardregelsatz von Microsoft. Für das Fern-Management hat Novell die Lösung um Diagnose-Tools für die Fehlersuche ergänzt.

Außerdem erkennt Zenworks 2.0 die auf den Workstations installierte Software und erstellt aus den zusammengetragenen Daten eine Bestandsaufnahme (Inventur). Auch für die Softwaredistribution hat die "Befragung" der Workstation einen Sinn. Sie meldet zurück, ob der Rechner über die für die Installation nötige Hard- und Software verfügt, bevor die Distribution in Gang gesetzt wird. Die neue Version verteilt auch Software über Nacht - vorausgesetzt, die Workstation ist angeschaltet. Es lassen sich Makros erstellen, die beispielsweise ein Laufwerk vordefinieren, auf dem die Installation gespeichert werden soll. Zenworks 2.0 kostet rund 60 Dollar pro Benutzer.

Mit der neuen Version für das Desktop-Management-Tool erfüllt Novell sein Versprechen, mehr Applikationen für die Novell Directory Services (NDS) anzubieten. Demselben Zweck dient die jüngste Akquisition des Unternehmens. Der Kauf von Ukiah Software, einem Entwickler von Software für regelbasierendes Netz-Management, soll Ende 1999 in eine entsprechende Anwendung münden. Je mehr Software es für Novells Verzeichnisdienst gibt, um so unwahrscheinlicher wird es, daß ein Unternehmen zu dem rivalisierenden Active Directory von Microsoft wechselt. Letzteres kommt voraussichtlich als Teil von Windows 2000 später in diesem Jahr auf den Markt.